Aurich: 47-Jähriger mit Messer in Gewahrsam genommen

Nach Angaben der Polizeiinspektion Aurich/Wittmund in einer Mitteilung vom 30. September 2026 um 12.03 Uhr ist es am Dienstagabend in Aurich zu einer Bedrohung mit anschließendem Widerstand gegen Polizeibeamte gekommen. Ein 47-jähriger Mann wurde in Gewahrsam genommen und später in eine psychiatrische Klinik gebracht.
Notruf wegen mutmaßlicher Bedrohung am ZOB
Zeugen wählten laut Polizei gegen 18 Uhr den Notruf. Sie meldeten, dass eine männliche Person im Bereich des ZOB einen anderen Mann mit einem Messer bedrohe.
Einsatzkräfte trafen den 47-Jährigen an einem Kiosk an. Nach Polizeiangaben trug er ein etwa 30 Zentimeter langes Fleischmesser im hinteren Hosenbund. Die Beamten forderten ihn demnach auf, seine Hände und Arme deutlich von sich zu strecken. Dieser Aufforderung kam er laut Mitteilung nicht nach.
Mann soll mit Messer auf Beamte zugegangen sein
Stattdessen zog der Mann nach Angaben der Polizei das Messer aus dem Hosenbund und ging damit bedrohlich auf die Beamten zu. Die Einsatzkräfte brachten ihn schließlich mit Pfefferspray zu Boden und sicherten das Messer.
Der 47-Jährige wurde in Gewahrsam genommen. Durch den Einsatz des Pfeffersprays wurden laut Polizei der Mann sowie drei Polizeibeamte leicht verletzt. Die Beamten blieben jedoch weiterhin dienstfähig.
Einweisung in psychiatrische Klinik
Weil sich der 47-Jährige nach Einschätzung der Polizei offenbar in einer psychischen Ausnahmesituation befand, wurde er im weiteren Verlauf in eine psychiatrische Klinik gebracht.
Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Bedrohung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.
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