Falsche Polizeibeamte: Polizei warnt vor versuchten Betrugsfällen in Bückeburg
Anrufe mit angeblichen Festnahmen und bevorstehenden Einbrüchen – nach bisherigen Angaben ohne finanziellen Schaden
Im Stadtgebiet Bückeburg ist es am Donnerstagmittag, 15. September 2026, zu mehreren versuchten Betrugsfällen durch sogenannte falsche Polizeibeamte gekommen. Nach Angaben der Polizei erhielten mehrere Bürgerinnen und Bürger einen Anruf einer angeblichen Polizeibeamtin.
Die Anruferin habe vorgegeben, dass es in der unmittelbaren Nachbarschaft der Wohnanschrift zu einer Festnahme von Einbrechern gekommen sei und nun Sicherheit über eigene Wertgegenstände geschaffen werden müsse. Nach Darstellung der Polizei versuchen Täter bei dieser Masche im weiteren Verlauf regelmäßig, die Angerufenen unter Druck zu setzen und nach im Haus gelagertem Bargeld, Schmuck oder anderen Wertsachen zu fragen.
Unter dem Vorwand, das Hab und Gut vor angeblich bevorstehenden Einbrüchen „in Sicherheit zu bringen“, werde das Opfer schließlich dazu gebracht, Wertsachen an vermeintliche Polizeibeamte zu übergeben oder an einem vereinbarten Ort zu deponieren. In Bückeburg sei es dank des aufmerksamen und richtigen Verhaltens der Angerufenen bislang zu keinem finanziellen Schaden gekommen.
Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang erneut ausdrücklich vor dieser Betrugsmasche. Die Polizei rufe niemals unter der Notrufnummer 110 an und erkundige sich am Telefon nicht nach Vermögensverhältnissen, Bargeld oder Wertgegenständen. Geld oder Wertsachen sollten niemals an fremde Personen oder angebliche Amtspersonen übergeben werden.
Wer einen solchen Anruf erhält, soll das Telefonat nach Angaben der Polizei umgehend selbstständig beenden und anschließend direkt den Festnetzanschluss der örtlichen Polizeidienststelle kontaktieren.
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