Gewaltpräventionsprogramm „Gemeinsam stark“ startet mit dem neuen Schuljahr
Polizeiinspektion Aurich/Wittmund und SiS bieten für Jugendliche der Sekundarstufe I praxisnahe Strategien für ein respektvolles, gewaltfreies Miteinander
Mit Beginn des neuen Schuljahres bieten die Polizeiinspektion Aurich/Wittmund und die Suchtprävention in Schulen (SiS) des Landkreises Aurich ein gemeinsames Gewaltpräventionsprogramm an. Das Projekt trägt den Namen „Gemeinsam stark“ und richtet sich insbesondere an Jugendliche der Sekundarstufe I.
Ziel des Angebots ist es, Schülerinnen und Schüler in ihrer sozialen Kompetenz und ihrem Selbstbewusstsein zu stärken und sie zu couragiertem und verantwortungsvollem Handeln im Alltag zu ermutigen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie ein respektvolles und gewaltfreies Miteinander gelingen kann.
Die Jugendlichen setzen sich dabei mit unterschiedlichen Formen von Gewalt auseinander und lernen, Konflikte frühzeitig zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren. Ein Schwerpunkt liegt darauf, Situationen richtig einzuschätzen, deeskalierend zu handeln und sich selbst sowie anderen Unterstützung zu holen.
Darüber hinaus geht es darum, wie Betroffene von Gewalt unterstützt werden können und welche Möglichkeiten bestehen, selbst Hilfe zu leisten, ohne sich unnötig in Gefahr zu bringen. Die Inhalte werden praxisnah vermittelt. Anhand alltäglicher Konfliktsituationen erarbeiten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam Handlungs- und Lösungsstrategien.
Nach Angaben der Polizei und des Landkreises soll das Projekt mehr Sicherheit im Umgang mit schwierigen Situationen vermitteln und die Fähigkeit stärken, Verantwortung für sich und das eigene Umfeld zu übernehmen. Zugleich soll es zu einem positiven Schulklima beitragen und die Zivilcourage fördern.
„Gemeinsam stark“ ist Bestandteil des bestehenden Präventionskonzepts im Rahmen des SiS-Maßnahmenkatalogs. Es ergänzt die bisherigen Angebote des Landkreises Aurich und unterstützt die gemeinsamen Ziele der Mobbing-, Gewalt- und Konfliktprävention. Das Konzept wurde ursprünglich von der Polizei München unter dem Namen „Pack ma's“ entwickelt und wird in enger Zusammenarbeit mit Lehrkräften und Schulsozialarbeitenden umgesetzt.
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