Öffentlichkeitsfahndung zu Bernhard Wilhelm Ambraß zurückgenommen
Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim ordnet Fund per DNA-Abgleich zu und bittet um Löschung veröffentlichter Daten

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Die Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim hat die Öffentlichkeitsfahndung nach dem seit dem 21. Juni 2026 vermissten 74-jährigen Bernhard Wilhelm Ambraß aus Dersum zurückgenommen.
DNA-Abgleich bestätigt Identität
Nach Angaben der Polizei haben neue Erkenntnisse im Zusammenhang mit den Suchmaßnahmen und den Ende Juni in Gewässern im Landkreis Leer aufgefundenen Körperteilen zu dieser Entscheidung geführt. Ein im Hauptfehnkanal in der Gemeinde Ostrhauderfehn aufgefundenes Körperteil konnte durch einen DNA-Abgleich zweifelsfrei Bernhard Wilhelm Ambraß zugeordnet werden. Die Identität wurde durch die Rechtsmedizin festgestellt.
Weitere Funde im Landkreis Leer
Bereits am 27. Juni war ein menschlicher Fuß in der Ems im Bereich der Friesenbrücke bei Hilkenborg in der Gemeinde Westoverledingen entdeckt worden. Zwei Tage später wurde im Hauptfehnkanal in Holterbarge in der Gemeinde Ostrhauderfehn ein weiteres Körperteil gefunden.
Die abschließenden Ergebnisse der DNA-Untersuchungen zu diesem weiteren Körperteil stehen laut Polizei noch aus. Nach ersten Befunden gehen die Ermittler jedoch davon aus, dass ein Zusammenhang besteht.
Keine Hinweise auf Fremdverschulden
Nach derzeitigen Erkenntnissen liegen den Angaben zufolge keine Hinweise auf ein Fremdverschulden vor.
Polizei bittet um Löschung von Bildern und Daten
Mit der Rücknahme der Öffentlichkeitsfahndung bittet die Polizei darum, sämtliche im Zusammenhang mit der Fahndung veröffentlichten Bilder und persönlichen Daten von Bernhard Wilhelm Ambraß zu löschen und nicht weiterzuverbreiten.
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