Schwerpunktkontrolle an der Bremer Straße: Fokus auf Radfahrende und E-Scooter-Fahrende
Polizei Delmenhorst führte am 1. September 2026 eine Kontrolle durch und leitete bei 15 von rund 30 Fällen Verfahren ein
Die Polizei Delmenhorst setzt bei Schwerpunktkontrollen im Straßenverkehr weiterhin auf eine qualifizierte Verkehrsüberwachung. Dabei geht es nicht nur darum, Verkehrsverstöße festzustellen und zu ahnden. Ziel ist es auch, Gefahren frühzeitig zu erkennen, Verkehrsteilnehmende für die geltenden Regeln zu sensibilisieren und Unfälle mit schwerwiegenden Folgen zu verhindern.
Am Dienstag, 1. September 2026, führten Beamtinnen und Beamte der Polizei Delmenhorst gemeinsam mit Verantwortlichen der Stadt Delmenhorst zwischen 13:00 Uhr und 14:00 Uhr eine Schwerpunktkontrolle an der Bremer Straße durch. Im Mittelpunkt standen dabei vor allem Radfahrende sowie Fahrerinnen und Fahrer von E-Scootern.
Verstöße und Aufklärung im Fokus
Nach Angaben der Polizei kommt es in diesem Bereich immer wieder zu Verstößen gegen die vorgeschriebene Fahrtrichtung, also zur Nutzung der falschen Straßenseite. Bei der Kontrolle zeigte sich zudem, dass vielen Verkehrsteilnehmenden die geltenden Vorschriften nicht oder nicht vollständig bekannt sind. Unter den Kontrollierten befanden sich zahlreiche Schülerinnen und Schüler, aber auch erwachsene Verkehrsteilnehmende.
Mehreren E-Scooter-Fahrenden war den Angaben zufolge nicht bekannt, dass das Fahren eines E-Scooters erst ab einem Alter von 14 Jahren erlaubt ist. Auch die jährlich erforderliche Pflichtversicherung sowie das Verbot, einen E-Scooter zu zweit zu benutzen, waren nicht allen bekannt.
Die Polizei setzte bei den festgestellten Verstößen neben der erforderlichen Ahndung vor allem auf Aufklärung und verkehrserzieherische Gespräche. Viele der angesprochenen Verkehrsteilnehmenden zeigten sich überrascht über ihr Fehlverhalten.
Erziehungsberechtigte informiert
Wenn Kinder unter 14 Jahren mit einem E-Scooter unterwegs waren, verständigte die Polizei die Erziehungsberechtigten und bat sie, ihre Kinder abzuholen. Die Gespräche mit den Jugendlichen und ihren Eltern verliefen nach Angaben der Polizei durchweg verständnisvoll.
Innerhalb der einstündigen Kontrolle wurden insgesamt rund 30 Verkehrsteilnehmende kontrolliert und entsprechende verkehrserzieherische Gespräche geführt. In 15 Fällen wurden Ordnungswidrigkeiten- und Strafverfahren eingeleitet, etwa wegen Pflichtversicherungsverstößen oder des Fahrens entgegengesetzt der vorgesehenen Fahrtrichtung.
Weitere Kontrollen angekündigt
Die Polizei Delmenhorst kündigte an, auch künftig gezielte Schwerpunktkontrollen durchzuführen. Neben der konsequenten Ahndung von Verkehrsverstößen soll dabei weiterhin die präventive Aufklärung im Mittelpunkt stehen.
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