Musik

Mother's Cake

Wann
Dienstag, 10. November 2026 · 20:00 Uhr
Wo
Kleine Freiheit · Dammstraße 2, 49084 Osnabrück
Eintritt
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Über die Veranstaltung

Es gibt Bands, die verwalten ihr Erbe. Und dann gibt es Mothers Cake. Für diese Band ist

Stillstand kein Zustand, sondern ein künstlerischer Verrat. Wer die Diskografie von

Mother’s Cake betrachtet, blickt nicht auf eine Aneinanderreihung von Alben, sondern

auf eine ständige Metamorphose, ein unermüdliches Ringen um die Wahrheit im Klang.

Nach dem Erfolg von „Ultra Bliss“ (Embassy of Music) wäre es die bequeme Wahl

gewesen, das dortige Erfolgsrezept zu konservieren – doch genau das ist nicht die DNA

dieser Band.

Eine Historie, in Blut und Schweiß geschrieben. Ok, ich gebe zu das ist schon

übertrieben, aber der Weg, den Mothers Cake seit ihrer Gründung zurückgelegt haben,

gleicht einer Reise durch den Sturm. Von den frühen Tagen an, als sie mit Ikey Owens

(The Mars Volta, Jack White) an ihrem Debüt „Creation's Finest“ arbeiteten, bis hin zu

den großen Bühnen der Welt, auf denen sie an der Seite von Legenden wie den

Deftones, Iggy Pop, Limp Bizkit, Alice in Chains und Deep Purple spielten. Sie haben die

Arena in Wien zum Beben gebracht, ausverkaufte Shows in Australien, Mexico und

Südafrika gespielt und das Publikum in Indien in Ekstase versetzt. Diese Hingabe wurde

nicht nur durch Millionen von Streams und weltweite Chartplatzierungen belohnt, ihre

Songs finden sich auch in Videospielen, TV-Serien und Kinofilmen. Diese Geschichte ist

jedoch kein Grund, sich auszuruhen – sie ist das Fundament für einen noch radikaleren

Aufbruch.

Der Punk-Kodex, oder zurück zum Ursprung der Energie Das sechste Studioalbum

WE R ALL GONNA DIE (Esis3-RECORDS), das am 9. Oktober 2026 erscheint, ist das

bisher ehrlichste Zeugnis einer Band, die keine Kompromisse mehr duldet. Die

Produktion wurde von allem Überflüssigen befreit; der Sound ist nun kompromisslos

punkig, rau und peitschend. Es gibt keine Verstecke mehr hinter glatter Studio-Magie,

keine kalkulierten Harmonien – nur noch den puren, ungefilterten Zugriff.

Die erste Single „We are all gonna die“ (VÖ: 7. Mai 2026) ist dabei mehr als nur ein

Vorbote; sie ist ein Manifest. Sie ist der Beweis, dass Mothers Cake die Fesseln ihrer

eigenen Vergangenheit abstreifen, um eine neue, fast schon schmerzhafte Energie zu

entfesseln. Wer nach dem Sound von gestern sucht, sucht vergeblich und wird hier auf

eine neue Reise geschickt.

Dieses Album ist kein weiteres Abziehbild, es ist mehr wie in Musik gegossenes

ADHS.  Es ist der Sound einer Band, die verstanden hat, dass man manchmal alles

einreißen muss, um wirklich frei zu sein.

Quelle: Tourismusgesellschaft Osnabrücker Land mbH. Lizenz des Veranstaltungstextes. Formatierung und Terminübersicht für diese Darstellung angepasst; Lizenz gilt auch für diese Anpassungen.