8. Regionales Musikfest in Braunschweig: Freier Eintritt, viele Spielorte
Am 12. September von 11 bis 22 Uhr mit rund 2.000 Musikerinnen und Musikern, 160 Konzerten und einem abwechslungsreichen Programm von Rock bis Weltmusik
Am Samstag, 12. September, wird die Braunschweiger Innenstadt beim 8. Regionalen Musikfest von 11 bis 22 Uhr zur Bühne. Unter dem Motto „Ohren auf – so klingt die Region“ sind nach Angaben der Veranstalter rund 2000 Musikerinnen und Musiker aus der Region an 21 Spielorten mit 160 Konzerten zu erleben. Der Eintritt ist frei. Aus Braunschweig stammt demnach etwa die Hälfte der Musikgruppen; die Städtische Musikschule Braunschweig ist mit elf Ensembles vertreten.
Das Musikfest findet nach sieben vorangegangenen Ausgaben in anderen Städten der Region nun zum Abschluss der ersten Runde in Braunschweig statt. Genannt werden als frühere Austragungsorte Salzgitter-Salder, Gifhorn, Schöningen, Wolfenbüttel, Peine, Goslar und Wolfsburg.
Auftakt um 11 Uhr auf dem Platz der Deutschen Einheit
Eröffnet wird das Programm um 11 Uhr auf dem Platz der Deutschen Einheit mit Grußworten von Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum und dem Präsidenten des Landesmusikrats, Matthias Möhle. Den musikalischen Auftakt gestaltet die Popband TWO MUCH der Städtischen Musikschule Braunschweig. Parallel dazu beginnt das Programm an den weiteren Spielorten.
Zu den Veranstaltungsorten gehören unter anderem das Magniviertel, der Schulhof der Grundschule Edith Stein, der Museumsgarten des Landesmuseums Hinter Aegidien, die Magnikirche, die St.-Aegidien-Kirche, der Chorsaal von St. Aegidien, das Café Riptide, die ADTV-Tanzschule Hoffmann, der Ritterbrunnen, der Garten des Photomuseums, der Rathausinnenhof, der Weiße Saal im Schlossmuseum, der Rote Saal im Schloss, das Herzog Anton Ulrich-Museum, der Lichthof des Städtischen Museums, der Schulhof der Kleinen Burg und am Abend auch der Saal des Kinderschutzbundes.
Breites musikalisches Spektrum an vielen Orten
Das Festival vereint Amateur- und Profimusiker, Solokünstler und Ensembles sowie Menschen aller Altersgruppen. Das Programm reicht von Rock, Pop, Rap, Metal, Schlager, Jazz und Blues über Vokalmusik, Kammermusik und Orchestermusik bis zu Bläsermusik, Bigbands, Trommelrhythmen und Weltmusik.
Im Magniviertel, auf dem Schulhof der Grundschule Edith Stein und im Museumsgarten des Landesmuseums Hinter Aegidien treten Bands mit unterschiedlichen Stilrichtungen auf. Auf dem Platz der Deutschen Einheit stehen zudem Schulbands und Bigbands auf dem Programm. Klassische Musik gibt es in der Magnikirche, der St.-Aegidien-Kirche und im Chorsaal von St. Aegidien. Im Café Riptide und in der ADTV-Tanzschule Hoffmann sind Pop-, Rock- und Blues-Bands zu hören.
Die solarbetriebene Soundanlage PLUTO der Braunschweigischen Landschaft e. V. kommt am Ritterbrunnen zum Einsatz und steht dort Solokünstlern und kleineren Formationen zur Verfügung. Im Garten des Photomuseums spielen Duos und Singer-Songwriter. Hip-Hop, Rap, DJs und elektronische Musik sind im Rathausinnenhof zu hören.
Der Weiße Saal im Schlossmuseum bietet Gitarrenmusik, Weltmusik, Folk, Pop und Singer-Songwriter, während im Roten Saal Tanzmusik der 1920er bis 1940er Jahre, Swing, Jazz und Pop angekündigt sind. Im Herzog Anton Ulrich-Museum öffnen das Foyer des Apoll und der dortige Raum für Chöre, Akkordeon und Improvisationskünstler. Der Lichthof des Städtischen Museums wird zur Bühne für drei Flötenensembles, Kammermusik, Chöre sowie Pianistinnen und Pianisten. Auf dem Schulhof der Kleinen Burg sind Percussion- und Bläserensembles geplant. Am Abend folgen im Saal des Kinderschutzbundes Irish Folk, ein Saxophon-Ensemble und drei Bluegrass-Bands.
Mitmachen ausdrücklich erwünscht
Das Regionale Musikfest lädt nicht nur zum Zuhören, sondern auch zum Mitmachen ein. Um 12 Uhr gibt es am Ritterbrunnen ein Offenes Singen mit dem Ich-kann-nicht-singen-Chor, anschließend folgt dort ein Chor-Workshop mit Lea Morris. Um 17 Uhr sind Instrumentalistinnen und Instrumentalisten zum großen Offenen Musizieren in der Magnikirche eingeladen, begleitet vom Kammerorchester Wolfenbüttel und den Niedersaxofonikern.
Bereits am Vorabend, Freitag, 11. September, können Interessierte um 19.30 Uhr in der Magnikirche an einer Probe teilnehmen. Eine spontane Teilnahme ist ebenfalls ausdrücklich möglich. Noten stehen online und vor Ort bereit.
Kinderchorbegegnung mit Abschlusskonzert im Dom
Ein eigenes Projekt im Rahmen des Musikfests ist die Kinderchorbegegnung der AG Musik der Braunschweigischen Landschaft unter Federführung des Arbeitskreises Musik in der Jugend und des KreisChorVerbandes Braunschweig. Daran beteiligen sich 120 Kinder aus fünf Chören der Region.
Mit dabei sind die Spatzen des Kinder- und Jugendchors Belcanto aus Braunschweig, die Chorklasse der Grundschule Am Ostertal aus Salzgitter, der Kinderchor Wolfenbüttel, der Kinderchor der Christuskirche Weddel sowie der Grundschulchor „Martin Luther“ aus Blankenburg. Unter Leitung der Kinderchorleiterin und Vocal Coach Monika Merz arbeiten die Kinder mit Bewegung, Tanz und Stimmübungen an zwei neuen Liedern, darunter eines auf Plattdeutsch. Der Abschluss ist ein Konzert um 14 Uhr im Braunschweiger Dom.
Anreise und Informationen
Für die Anreise empfehlen die Veranstalter den ÖPNV. Auch das Fahrrad sei eine gute Alternative; Fahrradparkplätze stünden an nahezu jeder Bühne zur Verfügung.
Eine Online-Programmübersicht mit allen Konzerten und Workshops sowie einem Lageplan der Spielorte ist unter www.regionales-musikfest.de abrufbar. Ein gedruckter Faltplan liegt ab sofort bei allen Spielstätten aus.
Ausgerichtet wird das 8. Regionale Musikfest federführend von der Kontaktstelle Musik Region Braunschweig gemeinsam mit dem Kulturinstitut der Stadt Braunschweig und in Zusammenarbeit mit der Städtischen Musikschule Braunschweig. Gefördert wird die Veranstaltung von mehreren Stiftungen, unterstützt von ALBA und den Spielorten. Projektpartnerin ist die Braunschweigische Landschaft e. V.
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