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Braunschweigs Oberbürgermeister kritisiert vierten Insolvenzantrag von Galeria
Galeria stellt in Braunschweig erneut einen Insolvenzantrag.
Die Stadt Braunschweig kritisiert den Schritt stark.
Die Stadt berichtete am 2. Oktober 2026 darüber.
Oberbürgermeister Dr.
Thorsten Kornblum äußerte sich in einer Mitteilung.
Er reagierte mit großer Verärgerung auf den Vorgang.
Der Konzern stellt damit den vierten Insolvenzantrag.
Kornblum nannte die Entwicklung eine „bittere Enttäuschung für die Beschäftigten und Partner“.
Er sagte, die Lage treffe die Belegschaft besonders hart.
Kornblum sagte auch, die Familien seien stark betroffen.
Er sagte: „Insbesondere für die Beschäftigten und ihre Familien ist das eine unzumutbare Situation“.
Kritik an wiederholten Zusagen
Kornblum sagte, es habe in den vergangenen Jahren Gespräche zum Erhalt des Standorts Braunschweig gegeben.
Er sagte, an den Gesprächen habe auch das Land Niedersachsen teilgenommen.
Kornblum sagte, es seien Investitionen für den Standort zugesagt worden.
Er sagte, die Investitionen seien bis heute kaum umgesetzt worden.
Er warf dem Unternehmen vor, keine verlässliche Perspektive zu schaffen.
Er nannte dabei die Häuser und die Mitarbeitenden.
Kornblum sagte, statt einer Perspektive gebe es Ankündigungen von Standortschließungen.
Er sagte, diese Ankündigungen habe es wiederholt gegeben.
Kornblum sagte, Mietpartner hätten immer neue Forderungen nach Mietnachlässen erhalten.
Verweis auf die Einigung mit der Volksbank
Kornblum kritisierte die Entwicklung besonders wegen einer Einigung kurz zuvor.
Er sagte, wenige Tage vor der Mitteilung sei die Einigung mit der Volksbank bekannt geworden.
Er sagte, die Volksbank habe zuletzt umfangreiche Zugeständnisse gemacht.
Er sagte, diese Zugeständnisse sollten den Standort in Braunschweig erhalten.
Zu dem neuen Insolvenzantrag sagte Kornblum:
„Dass Galeria jetzt erneut diesen Schritt geht ist ein Schlag ins Gesicht für alle, die sich für den Erhalt des Standorts eingesetzt haben.“
Er sagte weiter: „Das Vertrauen in die handelnden Personen hat einen neuen Tiefpunkt erreicht.“
Quelle
Die Mitteilung veröffentlichte die Stadt Braunschweig.