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Leitstellenarbeit: Landkreis Gifhorn und Stadt Braunschweig planen engere Zusammenarbeit

Der Landkreis Gifhorn und die Stadt Braunschweig wollen ihre Leitstellenarbeit verbinden.

Die Aufgaben der Leitstelle in Gifhorn übernimmt künftig die Integrierte Regionalleitstelle Braunschweig.

Diese Regionalleitstelle gehört zur Berufsfeuerwehr Braunschweig.

Der Kreistag in Gifhorn gab Ende August dafür grundsätzlich grünes Licht.

Landrat Philipp Raulfs und Oberbürgermeister Dr.

Thorsten Kornblum unterzeichneten dazu eine Absichtserklärung.

Die Unterzeichnung erfolgte in der Braunschweiger Leitstelle.

Absichtserklärung und Zweckvereinbarung

Die Absichtserklärung nennt eine Zeit für die weiteren Details.

Bis Ende des Jahres sollen die Details in einer Zweckvereinbarung geregelt werden.

Die Kommunen planen, die Mitarbeitenden aus der Gifhorner Leitstelle zu integrieren.

Die Integration soll in der Braunschweiger Leitstelle stattfinden.

Die Integration soll den Mitarbeitenden eine langfristige berufliche Perspektive sichern.

Die Stadt Braunschweig erhält dafür ein Entgelt vom Landkreis Gifhorn.

Geplanter Start ab 1. Januar 2028

Die Kommunen wollen die Aufgaben ab dem 1. Januar 2028 übernehmen.

Dafür müssen vorher mehrere Schritte abgeschlossen sein.

Ein Migrations- und Umsetzungskonzept soll gemeinsam erarbeitet werden.

Technische und organisatorische Tests sollen ebenfalls abgeschlossen werden.

Die Kommunen wollen den Regelbetrieb erst nach gemeinsamer Betriebsbereitschaft starten.

Danach soll die Zweckvereinbarung noch beschlossen werden.

Der Rat der Stadt Braunschweig soll die Zweckvereinbarung beschließen.

Der Kreistag in Gifhorn soll die Zweckvereinbarung beschließen.

Außerdem soll die Kommunalaufsicht des Innenministeriums zustimmen.

Offene Punkte bleiben

Die Kommunen nennen offene Punkte zur weiteren Planung.

Ein offener Punkt ist der Personalübergang.

Ein offener Punkt ist die technische Integration.

Ein offener Punkt ist das Qualitätsmanagement.

Die Kommunen nennen eine transparente Finanzierung als Ziel.

Die Finanzierung soll verursachergerecht und dauerhaft tragfähig sein.

Die Kommunen verhandeln die Kosten im üblichen Rahmen.

Die Verhandlungen betreffen Betriebs- und Investitionskosten.

Die Verhandlungen betreffen auch die Kostenverteilung.

Die Kostenverteilung betrifft Kostenträger des Rettungsdienstes.

Für Bürgerinnen und Bürger soll sich wenig ändern

Für Bürgerinnen und Bürger des Landkreises soll sich nichts ändern.

Die Feuerwehren bleiben weiterhin vor Ort im Landkreis stationiert.

Der Rettungsdienst bleibt weiterhin vor Ort im Landkreis stationiert.

Der Unterschied betrifft die Entgegennahme von Notrufen.

Notrufe sollen in Braunschweig eingehen.

Die Einsatzkräfte sollen dann von dort alarmiert werden.

Die Einsatzkräfte sollen außerdem in Braunschweig koordiniert werden.

Einordnung durch die Politiker

Landrat Philipp Raulfs nennt die Zusammenarbeit eine Strukturstärkung.

Er sagt, die Absichtserklärung sei ein wichtiger Meilenstein.

Der Meilenstein soll den Rettungsdienst im Landkreis Gifhorn stärken.

Der Meilenstein soll auch der Region dienen.

Raulfs betont die Reaktion bei einem Notruf.

Er nennt dabei die Nummer 112.

Er sagt, eine umgehende Reaktion müsse gewährleistet sein.

Er nennt dafür beste technische Rahmenbedingungen.

Raulfs betont auch die Mitarbeitenden.

Er sagt, alle Mitarbeitenden sollen nach Braunschweig wechseln.

Er sagt, niemand müsse um seinen Arbeitsplatz sorgen.

Oberbürgermeister Dr.

Thorsten Kornblum spricht von einer Win-win-Situation.

Er sagt, die Kooperation verbessere den Rettungsdienst.

Er sagt, sie verbessere auch den Brand- und Katastrophenschutz.

Er nennt die Ziele leistungsfähig, verlässlich und zukunftssicher.

Kornblum sagt, das neue Leitstellengebäude unterstütze das Projekt.

Er sagt, Braunschweig biete dem Landkreis dafür Bedingungen.

Er nennt auch den neuesten Stand der Technik.

Er sagt, das Gebäude könne mehr Mitarbeitende aufnehmen.

Erfahrungen aus anderen Landkreisen

Die Stadt Braunschweig übernimmt Leitstellenaufgaben bereits seit 2006.

Damals begann die Übernahme für den Landkreis Peine.

Seit 2007 übernimmt Braunschweig auch für den Landkreis Wolfenbüttel.

Das neue Leitstellengebäude nahm Braunschweig im Jahr 2022 in Betrieb.

Die Kommunen nennen die Leitstelle weiterhin zu den modernsten in Deutschland.

Sie nennen das für Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz.

Aktuelle Zahlen der Leitstelle

Die Leitstelle arbeitet derzeit mit 110 Personen.

Sie ist für rund 505.000 Einwohnerinnen und Einwohner zuständig.

Im Jahr 2025 nahm die Leitstelle 252.000 Anrufe an.

Davon waren 118.000 Notrufe über die Nummer 112.

Die Leitstelle dokumentierte im Jahr 2025 166.000 Einsatzvorgänge.