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Betreff: Stadt Osnabrück verleiht Yilmaz-Akyürek-Preis 2026 an die Redaktion der Zeitschrift „ZIVOS“

Aktuelle Informationen: / Stadt Osnabrück / 30. Oktober 2026 / Stadt Osnabrück verleiht Yilmaz-Akyürek-Preis 2026 an die Redaktion der Zeitschrift „ZIVOS“ / Für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement für gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Sichtbarkeit von Vielfalt ist die Redaktion der Zeitschrift „ZIVOS“ (Zeitschrift für Integration und Vielfalt in Osnabrück) mit dem Yilmaz-Akyürek-Preis 2026 ausgezeichnet worden. Oberbürgermeisterin Katharina Pötter überreichte die städtische Auszeichnung am Freitagabend im historischen Friedenssaal des Rathauses an das Redaktionsteam. / Der Preis wird seit 2009 im Gedenken an Yılmaz Akyürek verliehen. Akyürek kam 1965 als Arbeitsmigrant der ersten Generation nach Osnabrück, prägte über zwei Jahrzehnte lang die Arbeit des Ausländerbeirats, engagierte sich im türkischen Elternrat für Bildungschancen von Kindern und wurde 1999 mit der Bürgermedaille der Stadt Osnabrück geehrt. Im kommenden Jahr wäre er 90 Jahre alt geworden; zugleich jährt sich 2027 sein Todestag zum 20. Mal. Mit der Auszeichnung würdigt die Stadt Personen und Initiativen, die sich im Alltag um die Gleichberechtigung von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte verdient machen und für ein solidarisches Miteinander eintreten. / Vor Beginn der diesjährigen Preisverleihung erinnerte Oberbürgermeisterin Katharina Pötter an den allerersten Preisträger des Jahres 2009: den früheren Diözesanbeauftragten für den interreligiösen Dialog, Aloys Lögering, der Anfang Oktober im Alter von 83 Jahren verstorben war. Lögering habe als Mitbegründer des Arbeitskreises der Religionen (AROS) und Initiator des Schulprojekts „Judentum begreifen“ Maßstäbe für das friedliche Miteinander in Osnabrück gesetzt. / Die ZIVOS wurde Ende 2014 initiiert und brachte im Mai 2015 ihre Erstausgabe heraus. Entstanden als Projekt von Ehrenamtlichen – darunter engagierte Osnabrücker Integrationslotsen (ILOS) – und gefördert vom städtischen Sachgebiet Integration, bietet das Magazin seither eine feste Plattform für Lebenswege, Perspektiven und gesellschaftspolitische Themen jenseits gängiger Klischees. Zudem versteht sich die Redaktion ganz bewusst als offene Schreibwerkstatt: Sie ermöglicht es Interessierten, sich journalistisch auszuprobieren und das Stadtleben aktiv mitzugestalten – auch ohne die Hürde perfekter Deutschkenntnisse. / Oberbürgermeisterin Katharina Pötter hob in ihrer Ansprache den Wert der publizistischen Arbeit in Zeiten zunehmend polarisierter Debatten hervor: „In unserer heutigen Medienlandschaft gewinnt allzu oft derjenige, der am lautesten polarisiert. Umso wichtiger ist die Arbeit der ZIVOS: Sie beweist seit über zehn Jahren, dass es auch anders geht – leiser, tiefer, verbindlicher und nachhaltiger. Sie gibt den Menschen ein Gesicht und eine Stimme, die in der klassischen bundesweiten Berichterstattung oft nur als Statistik auftauchen.“ / Pötter würdigte zudem die thematische Bandbreite der ehrenamtlichen Redaktion, die neben individuellen Porträts auch politische Teilhabe in den Fokus rückt – etwa durch die Begleitung des Mentoringprojekts „Demokratie.Macht.Integration“ des städtischen Migrationsbeirats. Das ZIVOS-Team baue mit Feder, Kamera und Ausdauer Brücken, wo andere Gräben vertieften, und führe damit das Erbe des Brückenbauers Yilmaz Akyürek vorbildlich fort. / Für das ZIVOS-Team blickte Initiatorin Barbara Behnen auf die Anfänge des Magazins zurück, während Redaktionsmitglied Jürgen Büscher den integrativen Kern der Arbeit unterstrich: „Genau das soll die ZIVOS tun: Brücken bauen – mit wahren Geschichten von Menschen, die ihre Heimat verlassen haben und nach Osnabrück gekommen sind. Jede Geschichte zeigt, dass es Menschen sind, die dasselbe wollen wie wir: zeigen, was sie können, einen Beitrag leisten und die Stadt reicher machen. Wenn wir mit dem Preisgeld wiederum neue Projekte im Sinne des Namensgebers fördern und darüber berichten können, ist das eine aufwärtsführende Entwicklung, die zu mehr Begegnung, Gemeinsamkeit und Verständnis füreinander führt.“ / Zu den Gästen im Friedenssaal zählten neben Vertreterinnen und Vertretern aus Rat und Verwaltung auch Angehörige und Weggefährten Yilmaz Akyüreks sowie Akteurinnen und Akteure der Osnabrücker Integrationsarbeit. / Diese Meldung im Browser anzeigen (https://www.presse-service.de/data.aspx/static/?ID=1230929.html) / Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgende Medien anbieten: / Oberbürgermeisterin Katharina Pötter mit dem CIVOS-Redaktionsteam / © Stadt Osnabrück/Arne Köhler / (https://www.presse-service.de/medienarchiv.aspx?medien_id=329758) / OB Katharina Pötter bei ihrer Laudatio für das CIVOS-Team / © Stadt Osnabrück/Arne Köhler / (https://www.presse-service.de/medienarchiv.aspx?medien_id=329759) / Stadt Osnabrück / Referat Oberbürgermeisterin, Kommunikation und Rat / Arne Köhler / Pressesprecher der Stadt Osnabrück | Leitung Sachgebiet Kommunikation / Rathaus | Obergeschoss / Bierstraße 28 | 49074 Osnabrück / Postfach 44 60 | 49034 Osnabrück / Telefon 0541 323-4305 | Fax 0541 323-4353 / •••@••• (mailto:•••@•••) / https://www.osnabrueck.de / (https://www.facebook.com/StadtOsnabrueck/) | (https://twitter.com/StadtOsnabrueck) | (https://www.youtube.com/user/StadtOsnabrueck/) | (https://www.instagram.com/stadtosnabrueck/) / Sämtliche Texte und Fotos können unter Angabe der Quelle frei veröffentlicht / werden, Belegexemplare sind willkommen. / Die Pressemitteilungen der Pressestelle / Stadt Osnabrück können Sie per / RSS-Feed (https://www.presse-service.de/rss.aspx?p=1568&w=255&v=2) / oder als E-Mail-Abo auf / https://www.presse-service.de/ / beziehen. 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