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Betreff: Landkreis Stade -- Pressemitteilung 223-2026 -- Neuer Erlass als Chance: Bildungsbüro des Landkreises Stade lud zum Fachtag Berufliche Orientierung

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen, im Anhang eine Pressemitteilung mit der Bitte um redaktionelle Verwertung. Vielen Dank! Neuer Erlass als Chance: Bildungsbüro des Landkreises Stade lud zum Fachtag Berufliche Orientierung Landkreis Stade. Wie gelingt Jugendlichen der erfolgreiche Start in das Berufsleben? Diese Frage stand im Mittelpunkt eines regionalen Fachtags zur Beruflichen Orientierung im Stader Kreishaus. Wie kann die berufliche Zukunft von Jugendlichen im Landkreis Stade trotz neuer Vorgaben und komplexer Lebenslagen erfolgreich gestaltet werden? Unter dem Motto "Vom Erlass zur Umsetzung - Chancen des neuen BO-Erlasses nutzen" veranstaltete das Bildungsbüro des Landkreises Stade am 7. Oktober im Großen Sitzungssaal des Kreishauses einen praxisorientierten Fachtag. Im Fokus der Veranstaltung standen der aktualisierte niedersächsische Runderlass zur Beruflichen Orientierung (BO) an allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen sowie die Stärkung regionaler Netzwerke. "Unser Ziel ist, Schulen im Alltag spürbar zu entlasten und neue Impulse für die Praxis zu setzen", sagte Wiebke Hoffmann, die als Bildungsmanagerin des Bildungsbüros unter anderem für die Fachkräftesicherung zuständig ist. Die Konferenz richtete sich an Akteure aus Schule, Wirtschaft und Beratung, um bewährte Praxisbeispiele zu diskutieren und die Vernetzung in der Region vorantreiben. Zu den Teilnehmenden zählten auch Markus Feldmann, Schulfachlicher Dezernent des Dezernats 2 beim Regionalen Landesamt für Schule und Bildung Lüneburg (RLSB) sowie Sven Kablau, Schulfachlicher Dezernent des Dezernats 3, ebenfalls vom Regionalen Landesamt für Schule und Bildung Lüneburg. Eröffnet wurde der Fachtag mit einem Grußwort des Ersten Kreisrats Thorsten Heinze, der betonte, wie wichtig solch ein Austausch sei: "Schule und Wirtschaft müssen Hand in Hand arbeiten. Nur wenn Betriebe frühzeitig in die Schulen gehen und Orientierung bieten, können wir den Fachkräftenachwuchs in unserer Region sichern." Doch nicht nur der wirtschaftliche Aspekt zählt für ihn. "Ich weiß, wie herausfordernd die Phase vor dem Schulabschluss für Jugendliche und ihre Eltern ist", sagte er. "Junge Menschen suchen nach Berufen, die Sinn stiften und eine Perspektive bieten. Wir dürfen sie mit dieser Entscheidung nicht allein lassen". Besonders im Fokus standen für ihn Jugendliche, die unter schwierigen Bedingungen aufwachsen und am Übergang von der Schule in den Beruf besondere Unterstützung benötigen: "Kein Jugendlicher darf auf diesem Weg verloren gehen", unterstrich der Erste Kreisrat. Danach begrüßten Catrin Rosebrock, Leiterin der Leitstelle "Region des Lernens", sowie Beate Weber und Andreas Dammert als Fachberatende für Berufsorientierung des Regionalen Landesamtes für Schule und Bildung die Anwesenden. Ihnen sei wichtig, vom Erlass in die Umsetzung zu kommen und möglichst viele unterschiedliche Akteure im Bereich Berufliche Orientierung zusammenzubringen, sagten sie in ihrer Ansprache. "Berufliche Orientierung gelingt nicht allein", bestätigte Wiebke Hoffmann vom Bildungsbüro. "Es gibt im Landkreis Stade bereits zahlreiche engagierte Angebote und Kooperationen. Der Fachtag möchte diese sichtbar machen und zeigen, wie Verantwortung im Schulalltag auf mehrere Schultern verteilt werden kann." Drei Fachforen beleuchteten zentrale Herausforderungen und Lösungsansätze: * Forum 1: Berufliche Orientierung als Teamaufgabe: Dr. Torsten Tarnowski (Institut LernGesundheit) zeigte auf, wie Schulen ein tragfähiges BO-Team aufbauen und die Schulleitung sowie das Kollegium nachhaltig einbinden können. * Forum 2: Jugendliche mit besonderen Startbedingungen: Sandra Prozinski (Jugendberufsagentur (juba) im Landkreis Stade) und Cornelia Jantzen (Abteilungsleiterin der Berufseinstiegsschule der BBS III Stade) diskutierten, wie junge Menschen in schwierigen Lebenslagen effektiv erreicht und durch regionale Kooperationen gestärkt werden können. * Forum 3: Kooperation zwischen Gymnasien und BBS: Beate Weber (RLSB Lüneburg) und Catrin Rosebrock (Leiterin der Leitstelle Stade "Region des Lernens") erörterten, wie Bildungswege gemeinsam gedacht und Übergänge für Jugendliche optimiert werden können. Ein Highlight neben den Foren war der "Markt der Möglichkeiten" - ein Raum für den direkten Austausch mit regionalen Partnern, Wirtschaftsakteuren und Beratungsstellen, die ihre konkreten Unterstützungsangebote für Schulen vorstellen. * Die Jugendberufsagentur im Landkreis Stade zeigte auf einem Stand ihre unterschiedlichen Anlaufstellen und stellte ihr großes Berufsberatung- und Unterstützungsangebot für junge Menschen in der Phase der Berufsorientierung vor. Mehr lesen. * Auch die IHK Elbe-Weser war vor Ort und präsentierte ihren Schulpraktikumsfinder, über den sich Jugendliche über Praktikumsplätze informieren können und ein großes Angebot an Praktikumsplätzen in der Region finden. Hier geht es zum Portal. * Das Projekt "Social Entrepreneurship Education in der Hanseregion Stade", kurz: HanSEE hatte ebenfalls einen Stand aufgebaut. Das Projekt ist ein Zusatzangebot für Schulen, um Schülerinnen und Schülern die Entwicklung und Umsetzung von sozialen Projektideen zur Lösung alltäglicher und gesellschaftlicher Probleme näherzubringen. Ein Beispiel: Eine Projektgruppe entwickelt unter dem Namen "Hay Future" Verpackungen aus Gras und Heu. Mehr erfahren Sie hier. * Die HWK Braunschweig-Lüneburg-Stade stellte das Förderprogramm "Passgenaue Besetzung und Willkommenslotsen" vor. In diesem Programm werden Betriebe individuell bei der Rekrutierung von Jugendlichen für Ausbildungsplätze unterstützt. Ebenso finden junge Menschen hier Unterstützung bei der Suche nach Ausbildungs- und Praktikumsplätzen. * Auch das Bildungsbüro war vertreten: Bildungskoordinatorin Birte Behr stellte die Angebote im Bereich MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) vor. Ein Schwerpunkt lag dabei auf dem Projekt "MINTeresse wecken - MINTalente entdecken", das Jugendlichen die Möglichkeit gibt, direkt vor Ort bei Partnerunternehmen der Region in die verschiedenen Tätigkeiten im MINT-Bereich reinzuschnuppern. Auf dieser Seite gibt es mehr Infos. * Daneben war das Projekt Praxisbotschafter von der Wirtschaftsförderung Landkreis Stade und dem Bildungsbüro mit einem Stand vertreten: Dies zeichnet sich durch praxisorientierten Unterricht, der durch Vertreterinnen und Vertreter der lokalen Wirtschaft in Zusammenarbeit mit Lehrkräften gestaltet wird und dadurch den Lernenden die Relevanz von Unterrichtsthemen für spätere Ausbildungsberufe aufzeigt, aus. * Ebenfalls dabei: Das neu besetzte Lehrkräfteservicebüro des Bildungsbüros stellte sich als Anlaufstelle für angehende Lehrkräfte vor - begleitet von einem besonderen Angebot, MILeNa (MINT-Lehrkräfte-Nachwuchsförderung). Dies ermöglicht Schülerinnen und Schülern der Oberstufe, durch praktische Erfahrungen an Schulen, Workshops und Einblicke ins Lehramtsstudium die Arbeit als MINT-Lehrkraft kennenzulernen und Interesse an einem entsprechenden Studium zu entwickeln. Über das Bildungsbüro des Landkreises Stade Das Bildungsbüro des Landkreises Stade gestaltet gemeinsam mit den regionalen Bildungsakteuren die Bildungslandschaft weiter und setzt sich im Rahmen der Bildungsstrategie und des Programms "Bildungskommune" für eine zukunftsorientierte, vernetzte und chancengerechte Bildungslandschaft in der Region ein. Die Veranstaltung ist Teil des Projekts "Landkreis Stade goes Bildungskommune". Dieses Vorhaben wird im Rahmen des Programms "Bildungskommunen" durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert. Bildzeile 1: Die Organisatoren des Fachtags. Hintere Reihe, von links: Marcus Feldmann (RLSB), Erster Kreisrat Thorsten Heinze, Sven Kablau (RLSB). Vordere Reihe, von links: Wiebke Hoffmann, (Bildungsbüro), Catrin Rosebrock (Leitstelle "Region des Lernens"), Beate W …

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