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Betreff: Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. sammelt Spenden

Pressemitteilung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge. e. V., Ortsverband Duderstadt Ortsverbandsvorsitzender Bürgermeister Thorsten Feike Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. sammelt Spenden Der Niedersächsische Ministerpräsident und der Niedersächsische Landesverbandsvorsitzende des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge haben wieder zur alljährlichen Haus- und Straßensammlung zugunsten der deutschen Kriegsgräber aufgerufen. In diesem Jahr haben wir des Kriegsendes in Europa im Mai 1945 gedacht. In vielen Beiträgen wurde an die Niederlage des NS-Regimes und die daran anschließenden Schritte in Richtung eines freiheitlichen demokratischen Staates erinnert. Beim Blick zurück darf nicht vergessen werden, welchen Blutzoll viele Menschen in den letzten Wochen des Krieges zu entrichten hatten. Viele von ihnen starben auf so genannten Todesmärschen - auch in Niedersachsen. Dazu kam, dass Bombenangriffe und Bodenkämpfe bis in die letzten Kriegstage andauerten. Gerade in den letzten Monaten des Zweiten Weltkrieges kamen viele Menschen ums Leben, die anschließend als vermisst gemeldet wurden und deren Familien teilweise erst nach Jahrzehnten Gewissheit über ihr Schicksal bekamen. Ein Beispiel hierfür sind die französischen Widerstandskämpfer, die 1945 in Münchehof starben und die im Rahmen eines Bildungsprojektes des Volksbunds identifiziert wurden. Im April dieses Jahres, 80 Jahre nach ihrem Tod, wurde eine Geschichts- und Erinnerungstafel im Beisein von Angehörigen eingeweiht, die an sie erinnert. In Niedersachsen befinden sich mehr als 1.400 Kriegsgräberstätten mit über 250.000 Kriegstoten. Hier sind Kinder, Frauen und Männer verschiedener Nationen beerdigt - Militärangehörige ebenso wie Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, KZ-Häftlinge und Zivilpersonen. Ihre Lebenswege und Schicksale geben besonders jungen Menschen Anlass für Fragen an Gegenwart und Zukunft. Daher bietet der Volksbund seit vielen Jahren Bildungsprojekte für Jugendliche in Schulen an, die sich mit den durch Krieg und Gewaltherrschaft zu Tode gekommenen beschäftigen. Der Vorsitzende des Volksbundes im Ortsverband Duderstadt, Bürgermeister Thorsten Feike, bittet deshalb alle Bürgerinnen und Bürger herzlich um Mithilfe. Er würde sich deshalb besonders darüber freuen, wenn in diesem Jahr beim Sammeln auf der Straße oder an der Haustür wieder ein gutes Sammelergebnis erzielt wird. Sammlerinnen oder Sammler, die Lust und Freude haben, die Arbeit des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge aktiv zu unterstützen, werden gebeten, sich im Stadthaus, Worbiser Straße 9, Zimmer 31, Tel. 841-131, zu melden. Selbstverständlich können auch alle Bürgerinnen und Bürger online unter https://www.volksbund.de/sammlung oder direkt auf das Konto des Bezirksverbandes Braunschweig bei der Commerzbank Kassel, IBAN: DE23 5204 0021 0322 2999 00, Spenden überweisen. Barspenden können Spenderinnen und Spender im Stadthaus, Worbiser Straße 9, Zimmer 31, abgeben. Angesichts der aktuellen Bedrohungslage in Europa und der übrigen Welt kann die Sammlung auch dazu beitragen, das Bewusstsein für Frieden, Demokratie und Menschenrechte zu stärken. "Bitte unterstützen Sie diesen Friedensdienst des Volksbundes durch Ihre Spende. Mit dem Schutz der Gräber wird die Menschenwürde jener geachtet, die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft wurden", so Bürgermeister Feike.