Öffentliche Artikelquelle

E-Mail an die Redaktion

Von: Redaktion LK Lüchow-Dannenberg

Absender: •••@luechow-dannenberg.de

An: Unsere Redaktion

Betreff: Pressemitteilung: Wie Einsatzleiter und Notärzte bei Großschadenslagen das Chaos ordnen

Landkreis Lüchow-Dannenberg Die Landrätin Pressestelle Dirk Drazewski / Jenny Raeder Königsberger Str. 10 29439 Lüchow (Wendland) Tel.: 05841/120-120 E-Mail: •••@••• Pressemitteilung: Wie Einsatzleiter und Notärzte bei Großschadenslagen das Chaos ordnen _______________________________________________________________________________ Wie Einsatzleiter und Notärzte bei Großschadenslagen das Chaos ordnen Im Landkreis Lüchow-Dannenberg sind drei neue Organisatorische Leiter Rettungsdienst (OrgL RD) berufen worden. „Ihre Aufgabe ist es, zusammen mit den bereits bestehenden sechs OrgL RD bei größeren Einsatzlagen, die Versorgung von Patientinnen und Patienten zu organisieren“, fasst Hendrik Kunitz, Fachdienst Ordnung, zusammen. Landrätin Dagmar Schulz hat die Ernennungsurkunden und Dienstausweise überreicht und gemeinsam mit dem Ersten Kreisrat Simon Schermuly, die neu berufenen OrgL RD beglückwünscht. Wenn das Alltagsgeschäft an seine Grenzen stößt Mit Martinshorn und Blaulicht eilen Rettungswagen durch unsere Straßen, um Hilfe zu leisten. Herzinfarkt, Beinbruch oder ein Unfall, das ist Alltag, für den Rettungsdienst. Doch was passiert, wenn durch ein schweres Unglück, einen Großbrand oder ein Naturereignis plötzlich eine Vielzahl von Verletzten versorgt werden muss? In solchen Momenten stößt der normale Rettungsdienst an seine Grenzen. Hier kommen die Organisatorischen Leiter Rettungsdienst ins Spiel. Sie sind erfahrene Fachkräfte, die diese verantwortungsvolle Führungsaufgabe, neben ihrem eigentlichen Beruf im Rettungsdienst oder in der Integrierten Rettungsleitstelle, zusätzlich ehrenamtlich ausüben. Neben den Leitenden Notärzten bilden die OrgL RD die rettungsdienstliche Einsatzleitung und sind verantwortlich für Personal, Material, Kommunikation, Organisation und Transport. MANV Fachleute im Rettungsdienst sprechen von einem MANV, einem Massenanfall von Verletzten. Bei so einer Großschadenslage treffen zwei extreme Faktoren aufeinander: Eine hohe Anzahl an Verletzten oder betroffenen Personen und ein dadurch bedingter, akuter Mangel an sofort verfügbaren Ressourcen. Ende 2025 wurde ein MANV in Gorleben geübt. Landrätin Dagmar Schulz hat die Übung begleitet. „Solche Szenarien mögen wir uns kaum vorstellen, dass viele Menschen auf einmal verletzt werden. Umso wichtiger ist es aber, sich auf diese Situationen gut vorzubereiten.“ Die Doppelspitze der Rettung: Leitender Notarzt und OrgL RD Für die regulären Besatzungen der zuerst eintreffenden Rettungswagen ist es in dieser Phase unmöglich, neben der direkten Patientenversorgung auch noch die gesamte Einsatzstelle taktisch und logistisch zu organisieren. Es bedarf einer zentralen, besonnenen Leitung vor Ort, die den Überblick behält und die Kräfte koordiniert. Um diese logistische und taktische Herausforderung zu bewältigen, wird eine Örtliche Einsatzleitung gebildet. Diese besteht aus einer Doppelspitze: dem Leitenden Notarzt (LNA), der für alle medizinischen Entscheidungen verantwortlich ist, und dem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst (OrgL RD). Der OrgL RD übernimmt die Verantwortung für die Bereiche Personal, Material, Kommunikation, Organisation und Transport. Das Besondere in unserer Region: Diese anspruchsvolle Führungsfunktion wird von den qualifizierten Kräften ehrenamtlich und neben ihrem eigentlichen Hauptberuf ausgeübt. Drei neue Organisatorischen Leiter Rettungsdienst berufen Die drei neuen OrgL RD verfügen bereits über langjährige Kenntnisse der Notfallmedizin und vor allem auch über Erfahrungen in der Einsatzleitung und Disposition. Im gemeinsamen Gespräch mit Landrätin Dagmar Schulz, dem Ersten Kreisrat Simon Schermuly, der DRK-Geschäftsführung und dem Ärztlichen Leiter Rettungsdienst wurden die Herausforderungen im ländlichen Raum deutlich. Die Landrätin und der Erste Kreisrat lobten das ehrenamtliche Engagement der drei neuen Leitungskräfte. Insgesamt gibt es derzeit 9 OrgL RD. Im Ernstfall werden alle zeitgleich alarmiert, um einen schnellen Einsatzerfolg zu gewährleisten. Berufen wurden: Stefan Röhl, der seit 2022 hauptamtlich in der Leitstelle des Landkreises arbeitet. Er ist nebenberuflich Rettungssanitäter beim DRK und stellvertretender Ortsbrandmeister in der Freiwilligen Feuerwehr Schnega. Erfahrungen aus der Freiwilligen Feuerwehr Dannenberg und als hauptamtlicher Notfallsanitäter bringt Tim Böttcher mit, der seit 2021 als Aushilfskraft in der Leitstelle arbeitet, aber auch hauptamtliche Erfahrung aus der Leitstelle Schwerin mitbringt. Sowie René Kanwischer, er ist Notfallsanitäter beim DRK. Zuvor war er mehr als 10 Jahre Disponent in der Leitstelle und ist Zugführer bei der Freiwilligen Feuerwehr Gartow. Foto Landkreis: Landrätin Dagmar Schulz spricht mit den neu berufenen Leitungskräften im Rettungsdienst. Links im Bild DRK Geschäftsführer Volker Tiedemann, Hendrik Kunitz (Fachdienst Ordnung) Schöne Grüße Im Auftrage DIRK DRAZEWSKI Landkreis Lüchow-Dannenberg Die Landrätin Stabsstelle 01 – Büro der Landrätin Königsberger Straße 10 29439 Lüchow (Wendland) Raum A 213 Fon +49 5841 120 - 120 Mail •••@••• Elektronische Rechnungen senden Sie bitte an: •••@••• [cid:[email protected]] Diese E-Mail enthält vertrauliche oder rechtlich geschützte Informationen. Wenn Sie nicht die richtige adressierte Person dieser E-Mail sind oder diese irrtümlich erhalten haben, informieren Sie bitte die absendende Person und vernichten Sie diese E-Mail. Das unerlaubte Kopieren sowie die unbefugte Weitergabe dieser E-Mail ist nicht gestattet. Die Hinweise zum Datenschutz finden Sie auf der Internetseite des Landkreises Lüchow-Dannenberg im unteren Bereich (Footer) oder auch auf der Internetseite unter der Rubrik „Unser Landkreis“ ➔ "Datenschutz“. Diese Datenschutzerklärung wird Ihnen bei Bedarf auch in Papierform zur Verfügung gestellt. „Papier sparen - Bäume bewahren! Nicht jede E-Mail muss ausgedruckt werden. Danke.“

Anhänge