Öffentliche Artikelquelle

E-Mail an die Redaktion

Von: Redaktion Gifhorn

Absender: •••@stadt-gifhorn.de

An: Unsere Redaktion

Betreff: Stadtarchiv verleiht seltene Archivalien an das historische Museum im Schloß

Stadt Gifhorn verleiht seltene Archivalien für eine Ausstellung im Schloss Das Geheimnis um den Silberpokal von 1847 Schon seit 1847 begießen die Majestäten des USK (Uniformiertes Schützenkorps Gifhorn) ihre Erfolge mit einem Silberpokal, der noch manches Geheimnis birgt. Zum Beispiel ist immer noch unbekannt, wer ihn damals gemacht hat. Fest steht aber – er wurde von Jonas Menke gestiftet. Die jüdische Familie Menke hat umfangreich und nachhaltig auch die Geschichte der Stadt geprägt. Zum Beispiel war Alexander Menke Initiator der Gründung vom Heimatmuseum und dem Museums- und Heimatverein Gifhorn. Und er richtete einst eine Stiftung ein, aus der „Bedürftige mit untadeligem Ruf“ viele Jahre eine Weihnachtsgratifikation erhielten. Trotz des umfangreichen Wirkens der Familie Menke in Gifhorn sind die Spuren selten und oft muss im Archiv danach mühsam gesucht werden. Im Rahmen der „Jüdischen Kulturtage“ wird am Montag, 02. September, die Doppelausstellung „Haus der Ewigkeit“ und „GIFHORNER WIE DU & ICH ?“ im Historischen Museum Schloss Gifhorn eröffnet. Dafür hat das Stadtarchiv, neben dem Pokal aus dem Fachbereich Kultur, seltene Dokumente zur Verfügung gestellt, die das Leben der Familie Menke etwas näher beleuchten. Im Vorfeld der Ausstellung haben die Mitarbeiter des Stadtarchivs und die ehrenamtliche Archivarin Annette Redeker nach Sichtung und Recherche Archivalien für die Ausstellung vorgeschlagen. Bei den ausgeliehenen Archivalien handelt sich zum Beispiel um das Einnahme Verzeichnis von 1824 bis Juni 1826 über die Einnahme von Schutzgeld, die Auflösungsurkunde der Synagogengemeinde von 1896 und die Stiftungsurkunde von Alexander Menke von 1909. Die Ausstellung „Haus der Ewigkeit“ zeigt dazu Fotografien von jüdischen Friedhöfen im mitteleuropäischen Kulturraum von Marcel-Th. Jacobs und Klaus Jacobs aus den Jahren 2004-2024, die durch Fotografien des jüdischen Friedhofs in Gifhorn ergänzt worden sind. Im Rahmen der Ausstellung wir auch wieder eine Führung über den jüdischen Friedhof in Gifhorn angeboten. Sie findet am 13. September um 16.30 Uhr statt, Eintritt 4 €. Die Doppel-Ausstellung „Haus der Ewigkeit“ und „Gifhorner wie du und ich? Lebensspuren der jüdischen Familie Menke“ ist vom 03.09.2024 bis 15.12.2024 im Historischen Museum Schloss Gifhorn zu sehen. Foto: Feierlicher Moment: Übergabe der seltenen Archivalien des Stadtarchivs an das Historische Museum Schloss Gifhorn. …

Signatur und persönliche Kontaktdaten wurden ausgeblendet.

Anhänge