Radwegeverbindung entlang der K 19 (14,5 km) am 9. Oktober 2026 eröffnet

Neue 14,5 km‑Radwegeverbindung Osterwald – Emlichheim entlang K 19 am 9. Oktober 2026 eröffnet – sichere, asphaltierte Strecke mit Brücken und Querungshilfen.

Von Redaktion LK Grafschaft Bentheim2 Min. Lesezeit
Symbolische Führerscheinkarte und Autoschlüssel auf einem sonnigen Holztisch; ein Auto steht unscharf im Hintergrund.

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Neue Radwegeverbindung entlang der K 19 eröffnet

Am 9. Oktober 2026 wurde die rund 14,5 Kilometer lange Radwegeverbindung entlang der Kreisstraße 19 am Piccardie‑Coevorden‑Kanal offiziell eröffnet. Die Strecke verbindet die Orte Osterwald und Emlichheim und schließt damit eine der letzten Lücken im Radwegenetz der Grafschaft Bentheim.

Umfang und Ausgestaltung

In mehreren Bauabschnitten entstanden etwa zwei Kilometer neu gebauter bzw. ausgebauter Radwegabschnitte nördlich der K 19 sowie rund 12,5 Kilometer Radweg südlich des Kanals. Alle Abschnitte wurden in Asphaltbauweise mit einer Breite von 2,50 Metern errichtet und entsprechen dem heutigen Standard für Radverkehrsanlagen.

Sicherheitsmaßnahmen

Für zusätzliche Sicherheit wurden insgesamt neun Querungshilfen über die K 19 installiert und vier neue Radwegbrücken gebaut. Zwei neue Linksabbiegespuren – im Bereich der Hinrich‑Wilhelm‑Kopf‑Straße sowie der Industriestraße in Ringe – verbessern zudem die Verkehrssituation.

Projektbeteiligte und Zitate

„Mit dieser Maßnahme verbessern wir die Sicherheit und den Komfort für Radfahrerinnen und Radfahrer ganz erheblich“, betont Landrat Uwe Fietzek. „Gleichzeitig schließen wir eine der letzten Lücken im bestehenden Radwegenetz an unseren Kreisstraßen. Davon profitieren nicht nur die Menschen, die hier täglich unterwegs sind, sondern auch der Fahrradtourismus in der Region.“

„Hinter diesem Projekt steckt eine intensive Planungs‑ und Umsetzungsphase über mehrere Jahre“, sagt Dr. Elke Bertke, zuständige Dezernentin beim Landkreis. „Dass wir jetzt eine durchgängige Verbindung von Osterwald bis nach Emlichheim eröffnen können, ist deshalb ein wichtiger Meilenstein für den Landkreis. Besonders erfreulich ist, dass wir gemeinsam mit den Kommunen und dem Land Niedersachsen eine tragfähige Lösung gefunden haben. Die gute interkommunale Zusammenarbeit war dabei ein wichtiger Erfolgsfaktor.“

„Unser Ziel war es, nicht nur einzelne Abschnitte zu verbessern, sondern eine durchgängige und sichere Radwegeverbindung zu schaffen“, erläutert Frank Adenstedt, Leiter der Abteilung Kreisstraßen und Mobilität beim Landkreis. „Mit den neuen Brücken, Querungshilfen und den ausgebauten Radwegabschnitten ist das jetzt gelungen.“

Bauabschnitte

Die Umsetzung erfolgte in zwei Bauabschnitten. Der erste Bauabschnitt umfasste die nördlichen Radwegabschnitte und Querungshilfen, die in den Jahren 2021 und 2022 hergestellt wurden; 2023 wurden zwei Radwegbrücken ergänzt. Der zweite Bauabschnitt wurde von Mitte 2024 bis Mitte 2026 realisiert und brachte den südlichen Radweg, zwei weitere Brücken über den Kanal sowie die beiden Linksabbiegespuren.

Finanzierung

Die Baukosten für die beiden Bauabschnitte belaufen sich auf rund 10,5 Millionen Euro. Zusätzlich wurden etwa 2,1 Millionen Euro für Planung, Kompensation und Grunderwerb aufgewendet. Das Land Niedersachsen fördert die Maßnahme nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) mit rund 5,6 Millionen Euro. Auch die anliegenden Gemeinden haben sich finanziell beteiligt.

Projektpartner

Wesentliche Partner bei der Umsetzung waren die anliegenden Gemeinden sowie der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten‑ und Naturschutz (NLWKN).

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