Einfache Sprache
„Bloggen für Demokratie“ an Schulen: Lesungen und Workshops mit Said Rezek
Veranstaltung und Zeitraum
Die Veranstaltungsreihe „Bloggen für Demokratie“ ging in diesem Jahr an Schulen weiter.
Der Landkreis Nienburg setzte die Reihe an sechs weiterführenden Schulen fort.
Vom 1. bis zum 9. September fanden mehrere Termine statt.
Rezek führte an Oberschulen und einem Gymnasium Lesungen durch.
Teilnehmende Schulen
Die Oberschulen waren Uchte, Steimbke und Mittelweser.
Außerdem waren die Oberschulen Loccum und Nienburg beteiligt.
Das Gymnasium war Stolzenau.
An jeder Schule fanden eine Lesung und Workshops statt.
Teilnehmer und Themen
Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen 7 bis 12 nahmen teil.
Im Mittelpunkt standen Hasskommentare und Rassismus.
Die Reihe behandelte auch die Frage nach aktivem Einsatz für Demokratie.
Die Reihe zeigte nach Angaben der Veranstalter mögliche Gegenrede im Netz.
Jede Person kann nach Angaben der Veranstalter Hetze im Netz entgegentreten.
Die Veranstalter nennen positive Akzente für Vielfalt und Frieden als Ziel.
Die Veranstalter ordnen das als Beitrag zu Demokratie ein.
Rolle von Said Rezek
Said Rezek zeigte den Jugendlichen den Umgang mit sozialen Medien.
Rezek zeigte Wege, Hass und Rassismus nicht hinzunehmen.
Rezek zeigte, wie Jugendliche Hass aktiv widersprechen können.
Rezek nutzte dafür seine Goldene Regel für das Bloggen.
Die Regel lautet: „Handle in der digitalen Welt so, wie du in der analogen Welt behandelt werden möchtest.“
Inhalte der Lesung und des Buchs
Rezek sprach in einer Lesung über sein Buch „Bloggen gegen Rassismus – Holen wir uns das Netz zurück“.
Er ging dabei auch auf die Entstehung von Hate Speech ein.
Hate Speech bedeutet Hassrede im Internet.
Rezek zeigte Möglichkeiten für Respekt und Demokratie in der digitalen Welt.
Workshops und praktische Übungen
Im Anschluss führten Workshops die Teilnehmenden in eigene Beiträge ein.
Die Workshops boten praktische Übungen.
Die Workshops boten auch Raum zum Kennenlernen von Formen des Bloggens.
Die Teilnehmenden sollten nach Darstellung der Veranstalter selbst aktiv werden.
Rezek stellte klar, dass soziale Medien nicht nur Hass verbreiten.
Soziale Medien können nach Darstellung der Veranstalter Haltung zeigen.
Soziale Medien können nach Darstellung der Veranstalter auf Missstände aufmerksam machen.
Soziale Medien können nach Darstellung der Veranstalter für Vielfalt und Demokratie genutzt werden.
Zusatzthema am Gymnasium Stolzenau
Am Gymnasium Stolzenau gab es einen Kurs „Mehrwert: Demokratie?“.
Der Kurs behandelte aktuelle Themen.
Der Kurs behandelte Antisemitismus.
Der Kurs behandelte antimuslimischen Rassismus.
Antimuslimischer Rassismus richtet sich gegen Muslime.
Rezek war als Referent für Demokratie und gegen Rassismus eingeladen.
Rezek arbeitet als Politikwissenschaftler, Anti-Rassismus-Trainer und Journalist.
Organisation und beteiligte Personen
Die Reihe wurde in diesem Jahr organisiert.
Joris Ganseforth organisierte die Reihe für die Kreisjugendpflege.
Carmen Prummer organisierte die Reihe für die Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe.
Peter Karaskiewicz organisierte die Reihe als Koordinator der Präventionsstrategie „Communities That Care – CTC“.
CTC steht für „Communities That Care“.
Karaskiewicz arbeitet im Fachdienst 362 Kinder und Jugend.
Aussagen von Joris Ganseforth
Joris Ganseforth sagte, das Angebot solle mehr sein als Aufklärung.
Er sagte, Jugendliche sollten selbst Sprache ausprobieren können.
Er sagte, Jugendliche sollten mit Beiträgen etwas entgegensetzen können.
Er sagte, es gebe viele Möglichkeiten für Haltung in sozialen Medien.
Er sagte, diese Haltung helfe für ein respektvolles Miteinander.
Einordnung in die dritte Runde
Die Veranstaltungsreihe ging in diesem Jahr in die dritte Runde.
Mit den sechs Veranstaltungen im September wurde das Angebot ausgeweitet.
Das Ziel war die Sensibilisierung für Rassismus und Hate Speech.
Ein weiteres Ziel war die Stärkung der Medienkompetenz.
Ein weiteres Ziel war die Wegeaufzeige zum Einsatz für Demokratie.
Das Ziel betraf eine offene und vielfältige Gesellschaft.
Rückmeldungen und Interesse
Der Landkreis nannte großes Interesse bei Schulleitungen.
Der Landkreis nannte großes Interesse bei Lehrkräften.
Der Landkreis nannte großes Interesse bei Schulsozialarbeit.
Die beteiligten Schulen ermöglichten die Durchführung unkompliziert.
Auch Schülerinnen und Schüler zeigten nach Angaben großes Interesse.
Förderung
Die Veranstaltungen der Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe werden gefördert.
Das Nds.
Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung fördert die Reihe.