Kommunalwahl 2026: Kreiswahlleiter ruft zur Teilnahme auf
Wahlberechtigte stimmen am 13. September über Räte und Verwaltungsspitzen ab; Briefwahl im Rathaus möglich

Der Kreiswahlleiter des Landkreises Stade, Thorsten Heinze, ruft die Wahlberechtigten dazu auf, sich an der Kommunalwahl 2026 zu beteiligen. Am Sonntag, 13. September, entscheiden die Bürgerinnen und Bürger in Niedersachsen über die politische Zukunft vor Ort. Heinze setzt auf eine möglichst hohe Wahlbeteiligung und verweist darauf, dass jede einzelne Stimme bei dieser Wahl Gewicht hat.
Bei der Kommunalwahl werden die Mitglieder der Orts-, Gemeinde-, Samtgemeinde- und Stadträte sowie des Kreistags neu bestimmt. Darüber hinaus wählen die Bürgerinnen und Bürger zwölf hauptamtliche Verwaltungsspitzen, darunter den Landrat des Landkreises Stade sowie elf Bürgermeisterinnen und Bürgermeister.
Insgesamt sind 865 Mandate zu vergeben. Davon entfallen 62 Sitze auf den Kreistag, 170 auf die Samtgemeinderäte und 563 auf die Stadt- und Gemeinderäte. Die Kommunalwahlen sind Persönlichkeitswahlen. Die Wählerinnen und Wähler können damit Kandidatinnen und Kandidaten unterstützen, denen sie zutrauen, die Entwicklung ihres Heimatortes und des Landkreises mitzugestalten.
Die Amtszeit für die hauptamtlichen Verwaltungschefinnen und -chefs beträgt künftig acht Jahre. Eine frühere Regelung wurde damit wieder eingeführt. Ehrenamtliche Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, die bei den konstituierenden Ratssitzungen im November aus der Mitte eines Rates gewählt werden, bleiben weiterhin für fünf Jahre im Amt.
Kommt bei einer Bürgermeisterwahl im ersten Wahlgang keine Mehrheit zustande, findet zwei Wochen später am Sonntag, 27. September, eine Stichwahl statt. Auf dem Stimmzettel stehen dann nur noch die beiden Kandidatinnen oder Kandidaten mit den meisten Stimmen aus dem ersten Wahlgang. Gewählt ist in diesem Fall, wer die meisten Stimmen erhält.
Die Wahlbenachrichtigung wird in diesen Tagen per Post zugestellt. Sie berechtigt bereits vor dem Wahltermin am 13. September zur Briefwahl im Rathaus. Nach Angaben der Kreisverwaltung kann die Stimme damit schon jetzt im zuständigen Rathaus vor Ort abgegeben werden. Wer lieber zu Hause wählen möchte, kann die Wahlunterlagen beim Rathaus der Heimatgemeinde anfordern; sie werden anschließend per Post zugeschickt.
Heinze verbindet seinen Aufruf mit dem Appell, die Demokratie ernst zu nehmen und zu unterstützen.
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