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Landkreis Stade untersucht Restmüll in Kalenderwochen 40 und 41
Der Landkreis Stade untersucht den Restmüll in den Kalenderwochen 40 und 41.
Die Untersuchung soll zeigen, was in Restmülltonnen landet.
Die Analyse soll auch Bioabfälle und andere Wertstoffe erfassen.
Die Ergebnisse sollen Rückschlüsse für die Organisation der Restabfallentsorgung liefern.
Der Landkreis Stade organisiert und führt die Abfallwirtschaft im Kreisgebiet durch.
Der Landkreis nennt rund 80.000 Restmüllbehälter im Kreis.
Ziel und Zweck der Untersuchung
Der Landkreis will ein möglichst genaues Bild von der Tonneninhalte erhalten.
Der Landkreis will den Anteil an Bioabfällen bestimmen.
Der Landkreis will auch andere Wertstoffe quantifizieren.
Die Ergebnisse sollen die künftige Planung unterstützen.
Untersuchung mit Stichproben in drei Gebieten
Der Landkreis plant drei Stichprobengebiete.
Die drei Gebiete sollen unterschiedliche Siedlungsstrukturen abbilden.
Der Landkreis verweist darauf, dass Bebauung und Wohnform Abfall beeinflussen.
Der Landkreis untersucht ländlich geprägte Bereiche.
Der Landkreis untersucht städtische Bereiche mit Einfamilienhäusern.
Der Landkreis untersucht städtische Bereiche mit Mehrfamilienhäusern.
Die Probenahme erfolgt jeweils am regulären Abfuhrtag.
Das Sammelfahrzeug befährt dazu ein zuvor festgelegtes Sammelgebiet.
Aus der Sammelmenge entnimmt das Sammelfahrzeug eine Teilstichprobe.
Die Teilstichprobe geht zur Sortieranalyse.
Sortierung nach Fraktionen
Die Sortierung nutzt die Sächsische Sortierrichtlinie 2014.
Die Richtlinie gehört zur einheitlichen Abfallanalytik in Sachsen.
Die Untersuchung teilt den Restabfall mit einem Trommelsieb auf.
Das Trommelsieb teilt den Abfall nach Korngrößen auf.
Die Feinfraktion hat eine Korngröße unter 10 Millimetern.
Die Mittelfraktion hat eine Korngröße zwischen 10 und 40 Millimetern.
Die Grobfraktion hat eine Korngröße über 40 Millimetern.
Die Grobfraktion wird händisch sortiert.
Die händische Sortierung erfolgt bis zur zweiten Differenzierungsebene.
Aus der Mittelfraktion entnimmt die Analyse eine repräsentative Teilmenge.
Die Analyse sortiert diese Teilmenge nach Stoffgruppen.
Die Analyse verwiegt die Stoffgruppen.
Die Untersuchung ermittelt für alle Fraktionen die Massen.
Die Untersuchung dokumentiert die ermittelten Massen.
Bedeutung für Zertifikatskosten nach dem Brennstoffemissionshandelsgesetz
Die Untersuchung soll auch die Zertifikatskosten betreffen.
Die Zertifikatskosten entstehen nach dem Brennstoffemissionshandelsgesetz.
Der Landkreis will dafür Berechnungsfaktoren überprüfen.
Die Ergebnisse sollen als Nachweise dienen.
Die Nachweise sollen gegenüber der Deutschen Emissionshandelsstelle gelten.
Der Landkreis nennt Heizwert als möglichen Nachweis.
Der Landkreis nennt Wassergehalt als möglichen Nachweis.
Der Landkreis nennt biogenen Kohlenstoffgehalt als möglichen Nachweis.
Der Landkreis nennt den Emissionsfaktor als möglichen Nachweis.
Der Restmüll aus dem Landkreis Stade wird in Hamburg verbrannt.
Die Verbrennung erfolgt in einer Müllverbrennungsanlage.
Für das Jahr 2025 nennt der Landkreis knapp eine Million Euro Kosten.
Diese Kosten stammen aus dem Gebührenhaushalt.
Die Kosten betreffen CO₂-Zertifikatskosten.
Einordnung durch Kreisbaurätin Madeleine Pönitz
Kreisbaurätin Madeleine Pönitz gehört zum Landkreis Stade.
Pönitz sagt, der Landkreis wolle eine belastbare Datengrundlage schaffen.
Sie nennt die Überprüfung der Berechnungsfaktoren als erstes Ziel.
Sie nennt auch genaue Informationen zum Inhalt der Restmülltonne.
Sie sagt, der Landkreis wolle daraus Maßnahmen ableiten.
Diese Maßnahmen sollen die Abfalltrennung verbessern.
Die Maßnahmen sollen vor allem bei mehr Bioabfällen helfen.
Die Maßnahmen sollen auch bei anderen verwertbaren Stoffen helfen.
Auswertung, Veröffentlichung und Beteiligung anderer Landkreise
Der Landkreis will die Ergebnisse nach Abschluss der Analyse auswerten.
Der Landkreis will die Ergebnisse für die weitere Planung nutzen.
Der Landkreis will die Ergebnisse veröffentlichen.
Auch andere Landkreise führen Restmüllanalysen durch.
Der Landkreis Rotenburg führt eine Restmüllanalyse durch.
Der Landkreis Harburg führt eine Restmüllanalyse durch.
Der Landkreis Cuxhaven führt eine Restmüllanalyse durch.
Kosten der Projektarbeit
Die Projektkosten für die Analyse liegen bei etwa 40.000 Euro.