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Anne-Frank-Friedenstage 2025: Kick Dis Out im Fokus

Jugendliche aus verschiedenen Ländern kämpfen in Bergen gegen Diskriminierung im Sport

Anne-Frank-Friedenstage 2025: Kick Dis Out im Fokus
Anne-Frank-Friedenstage 2025: Kick Dis Out im Fokus
Bild zum Beitrag© Redaktion Bergen (Landkreis Celle)Bild 1 von 3

Mit einem engagierten Programm und vielfältigen Teilnehmern rückten die Anne-Frank-Friedenstage 2025 in Bergen das Thema Diskriminierung im Sport in den Mittelpunkt. Die Veranstaltung, die bereits seit 25 Jahren von der Stadt Bergen gemeinsam mit der Gedenkstätte Bergen-Belsen sowie der Konrad-Adenauer-Stiftung organisiert wird, brachte Jugendliche verschiedener Schulen und Herkunftsländer zu einem intensiven Austausch zusammen.

Vielfältiges Programm und internationale Beteiligung

Vier Tage lang setzten sich insgesamt 30 Jugendliche der Anne-Frank-Oberschule, des Christian-Gymnasiums Bergen sowie der Partnerstädte aus Polen, Tschechien und den Niederlanden mit Fragen der Diskriminierung auseinander. Historische Schwerpunkte, insbesondere der Blick auf

sowie die Rolle von Politik und Sport im Wandel der Zeit, bildeten dabei einen wichtigen Bestandteil des Programms. Ein Besuch im ZeitZentrum Zivilcourage in Hannover rundete die inhaltlichen Schwerpunkte ab.

Sport als Plattform gegen Diskriminierung

Höhepunkt war das abschließende Street-Soccer-Turnier auf dem Schulhof in Hermannsburg, das am vergangenen Freitag stattfand. Verschiedene Stationen rund um das Thema Diskriminierung im Sport sorgten für einen praxisnahen Zugang zur Thematik. In gemischten Teams traten Jugendliche der Anne-Frank-Friedenstage und Schüler*innen des Christian-Gymnasiums gemeinsam an, wobei Fairness, Miteinander und der respektvolle Umgang im Fokus standen.

Ein markantes Zeichen setzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Turnier-Shirts, die die Aufschrift „Kick Dis Out“ trugen. Diese wurden von der Partnerschaft für Demokratie in Bergen sowie von der Bürgerstiftung Bergen gesponsert.

Impuls durch Politik und Gemeinschaft

Zu Beginn der Veranstaltung richtete Bergens Bürgermeisterin Claudia Dettmar-Müller das Wort an die Jugendlichen und zog ein positives Fazit der diesjährigen Friedenstage:

„Ich hoffe, dass ihr in dieser Woche erfahren habt, wie wichtig es ist, aufeinander zuzugehen und euch für andere Menschen und Kulturen zu interessieren.“

Die Worte der Bürgermeisterin unterstrichen die zentrale Botschaft der Veranstaltung, die nicht nur die Vergangenheit reflektiert, sondern gleichermaßen Ausblicke in die Gegenwart und Zukunft gibt.

Langfristige Wirkung und Ausblick

Die Anne-Frank-Friedenstage sind längst zu einer festen Institution geworden. Sie setzen ein nachhaltiges Zeichen für die Auseinandersetzung mit Diskriminierung – nicht nur im geschichtlichen Kontext, sondern explizit im Alltag junger Menschen. Die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Schulen, Partnerstädten und Initiativen fördert den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Das Engagement der beteiligten Jugendlichen, die Vielfalt der Programmpunkte und das klare Bekenntnis zur Vielfalt und gegen Ausgrenzung verankern die Anne-Frank-Friedenstage weiterhin als bedeutende Plattform in der Bildungslandschaft der Region Bergen.

Weitere Informationen und Kontakt

Mit dem diesjährigen Motto und den Aktionstagen bleibt das Thema Diskriminierung weiterhin präsent – und regt zur fortwährenden Diskussion und Sensibilisierung an.

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