Einfache Sprache
Klimabeirat Buchholz diskutiert „Strom“ und Rahmenbedingungen für Klimaschutz
Bei einer Sitzung des Buchholzer Klimabeirats ging es um „Strom“.
Etwa 30 Bürgerinnen und Bürger folgten der Diskussion vor Ort und online.
Das teilte die Mitteilung nach Angaben der Veranstalter mit.
Die Bürgerinnen und Bürger stellten eigene Fragen.
Sie brachten sich in die Diskussion ein.
Rolle der Kommunen bei der Energiewende
Carolin Dähling sprach über die Rolle der Kommunen.
Sie ist Leiterin Politik und Kommunikation bei Green Planet Energy.
Green Planet Energy gilt als Deutschlands größte Energiegenossenschaft.
Dähling verwies auf Fortschritte bei den Erneuerbaren Energien.
Sie sagte jedoch, die Dekarbonisierung müsse weitergehen.
Dafür müsse auch Elektrifizierung von Wärme und Verkehr stärker berücksichtigt werden.
Dafür müsse außerdem die Vernetzung von Energielösungen stärker berücksichtigt werden.
Dähling nannte die Wärmewende als besonders wichtigen Bereich.
Sie nannte den Austausch von Gasheizungen als zentralen Baustein.
Sie sagte, Gasheizungen müssten gegen Wärmepumpen getauscht werden.
Sie nannte auch lokale Wärmenetze als Alternative oder Ergänzung.
Die Wärmepumpe sei aus physikalischer Sicht eine wichtige Technologie.
Sie sagte, aus einem Kilowatt Strom entstünden drei bis vier Kilowatt Wärme.
Dähling sagte auch, Kommunen könnten an mehreren Stellen handeln.
Sie sagte, Kommunen könnten als Planerin auftreten.
Sie sagte, Kommunen könnten als Eigentümerin auftreten.
Sie sagte, Kommunen könnten als Auftraggeberin auftreten.
Sie sagte, Kommunen könnten als Kundin auftreten.
Dähling sagte, Kommunen könnten als Schnittstelle für Beratung dienen.
Sie sagte, Kommunen könnten Kooperationen anstoßen.
Genannte Instrumente für die Wärmewende
Dähling nannte Wärmepumpen-Contracting als ein geeignetes Instrument.
Sie nannte auch den Bau von Batteriespeichern als Instrument.
Sie nannte außerdem integrierte Quartierskonzepte als Instrument.
Sie sagte, solche Konzepte könnten Strom, Wärme und Mobilität verknüpfen.
Sie sagte, die Verknüpfung könne über Grundstücksgrenzen hinweg erfolgen.
Dähling sagte, Mieterstrommodelle seien für größere Wohngebäude geeignet.
Sie sagte, Wärmepumpen-Contracting sei für größere Wohngebäude geeignet.
Sie sagte, damit könnten Mietwohnungen mit grüner Energie versorgt werden.
Herausforderungen beim Stromnetzausbau
Dr.
Christian Kuhse sprach über Herausforderungen beim Stromnetzausbau.
Er ist Geschäftsführer der Stadtwerke Buchholz.
Er rechnete für die nächsten 20 Jahre mit Investitionen.
Er nannte etwa 120 Millionen Euro für Stromleitungen, Stationen und Trafos.
Er stellte dem eine aktuelle Bilanzsumme der Stadtwerke-Gruppe gegenüber.
Diese Bilanzsumme liege bei 100 Millionen Euro.
Kuhse forderte den Abbau von Hürden durch die Bundespolitik.
Er forderte verlässliche Rahmenbedingungen für die Unternehmen.
Er forderte von der Bundesnetzagentur attraktivere Eigenkapitalrenditen.
Er begründete das Ziel damit, dass Stadtwerke auf Investoren zugehen könnten.
Nachfrage im Beirat und zusätzliche Investitionen
Aus dem Beirat und dem Publikum kamen Nachfragen.
In der Sitzung verwies Kuhse darauf.
Er nannte Investitionen von mehr als 60 Millionen Euro.
Diese Investitionen seien bei der Schaffung des Glasfasernetzes angefallen.
Das Glasfasernetz entstand durch das Tochterunternehmen Buchholz digital.
Stellungnahmen und weiteres Verfahren
Der Klimabeirat verabschiedete eine neue Stellungnahme zur Finanzierung von Klimaschutzmaßnahmen.
Der Klimabeirat beschloss außerdem eine weitere Stellungnahme zum Thema „Strom“.
Diese Stellungnahme soll im Umlaufverfahren beschlossen werden.
Der Grund sind die bevorstehenden Kommunalwahlen.
Bisherige Stellungnahmen findet man auf der Seite des Klimaforums.
Die Adresse lautet https://klimaforum.buchholz.de/de/klimabeirat.
Der Bereich heißt „Stellungnahmen und Empfehlungen des Klimabeirats“.
Nächste Sitzung des Klimabeirats
Die nächste Sitzung des Buchholzer Klimabeirats findet am Montag statt.
Der Termin ist 23. November.
Die Sitzung beginnt um 19 Uhr.
Die Sitzung findet in der Rathauskantine statt.
Als Oberthema steht „Verkehr“ auf der Tagesordnung.