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Mehr als 200 Teilnehmende bei Podiumsdiskussion des Klimaforums

Bürgerinnen und Bürger diskutierten Klimaschutz, Klimawandel und Klimaanpassung mit den Bürgermeisterkandidatinnen und -kandidaten

Mehr als 200 Teilnehmende bei Podiumsdiskussion des Klimaforums
Bild zum Beitrag© Redaktion Buchholz in der Nordheide (Pressemitteilung)Bild 1 von 2

Mehr als 200 Bürgerinnen und Bürger haben an einer Podiumsdiskussion mit den Bürgermeisterkandidatinnen und -kandidaten in der Buchholzer Rathauskantine teilgenommen. Dazu eingeladen hatte das Klimaforum der Stadt Buchholz. Die Veranstaltung fand knapp vier Wochen vor der Kommunalwahl statt.

Klimaschutz, Klimawandel und Klimaanpassung im Mittelpunkt

Im Zentrum der Diskussion standen die Themen Klimaschutz, Klimawandel und Klimaanpassung. Auf dem Podium saßen:

  • Dirk Hirsch (parteilos, unterstützt von CDU und FDP)
  • Max Ostermeier (AfD)
  • Michael Riedel (Volt, unterstützt von Grünen und Buchholzer Liste)
  • Bernhard Unger (parteilos, unterstützt von Freien Bürgern Buchholz)
  • Grit Weiland (Wir für Buchholz)
  • Heike Werner (SPD)

Moderiert wurde die Veranstaltung von Prof. Dr. Christian Berg, Präsidiumsmitglied des Club of Rome. Zunächst beantworteten die Kandidatinnen und Kandidaten verschiedene Ja-/Nein-Fragen. Einigkeit bestand laut Mitteilung unter anderem beim Verbot von Schottergärten und beim Ahnden von Verstößen. Unterschiedliche Positionen gab es beispielsweise bei der Ausweitung der Fußgängerzone.

Anschließend stellte der Moderator Fragen zu den jeweiligen Wahlprogrammen. Danach wurden Fragen aus dem Publikum aufgegriffen, unter anderem zur Nachverdichtung und zur Finanzierung von Klimaschutzmaßnahmen.

Ziele für das erste Jahr im Amt

In einer Abschlussrunde sollten die Kandidatinnen und Kandidaten benennen, was sie nach einer möglichen Wahl innerhalb eines Jahres erreicht haben wollen.

Die genannten Vorhaben im Überblick

  • Dirk Hirsch: weitere Photovoltaik-Anlagen auf städtischen Gebäuden schaffen, einen konkreten Fahrplan für die Maßnahmen des Klimaaktionsplans erarbeiten und den Fahrplan des Buchholz Bus anpassen.
  • Max Ostermeier: Flächen entsiegeln und durch den Klimaschutz nicht die wirtschaftliche Grundlage zerstören.
  • Michael Riedel: den Fahrplan des Buchholz Bus ausweiten, 15 Euro pro Einwohnerin beziehungsweise Einwohner in den Haushalt für Maßnahmen zur Stärkung des Fuß- und Radfahrverkehrs einstellen und die Stadtwerke zum Motor der Wärmewende machen.
  • Bernhard Unger: die Innenstadt begrünen, On-Demand-Busse nach dem Vorbild anderer Kommunen einführen und Wasserspender installieren.
  • Grit Weiland: wegen der ernsten Haushaltslage jede Investition genau prüfen und einen Klimafolgencheck für alle Projekte einführen.
  • Heike Werner: mehr Bänke in der Innenstadt, mehr Bänke an Bushaltestellen und klimaresistente Bäume schaffen.

Impulsvortrag zu Klimawandel und Anpassung

Zu Beginn der Veranstaltung gab Jana Kapfer von HIC Consulting einen allgemeinen Überblick zu Klimawandel und Klimaanpassung. Den Umstieg auf Erneuerbare Energien bezeichnete sie als alternativlos. Als Hoffnungsschimmer nannte sie, dass im vergangenen Jahr weltweit bereits ein Drittel des Stroms aus Erneuerbaren Energien erzeugt worden sei. Die Anstrengungen dürften jedoch nicht nachlassen.

Kapfer ermutigte die Stadt Buchholz zudem, verstärkt die Maßnahmen aus dem Klimaaktionsplan anzugehen, die im eigenen Zuständigkeitsbereich liegen. Als Beispiele nannte sie die Umsetzung des Radverkehrskonzepts sowie die Ernährungsstrategie in den städtischen Schulen. Nach Angaben der Mitteilung wurden seit 2022 insgesamt 16 von 62 Maßnahmen umgesetzt.

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