Fußverkehrs-Check in Duderstadt: Bürgerbeteiligung im Nordgebiet und in Nesselröden

Auftaktworkshop, Begehungen und Abschlussworkshop zu sicheren Schulwegen, Querungsmöglichkeiten und Barrierefreiheit

Die Stadt Duderstadt startet einen Fußverkehrs-Check und bezieht dabei Bürgerinnen und Bürger ausdrücklich ein. Geprüft werden Wege im Norden Duderstadts und in Nesselröden. Im Mittelpunkt stehen unter anderem sichere Schulwege, gute Querungsmöglichkeiten, Barrierefreiheit sowie mögliche Stolperstellen, zu schmale Wege oder andere Hindernisse.

Mit dem Verfahren will die Stadt gemeinsam mit den Menschen vor Ort herausarbeiten, an welchen Stellen Verbesserungen nötig sind. Unterstützung erhält Duderstadt dabei von der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen. Deren Beratungseinheit MOBILOTSIN koordiniert den Ablauf des Fußverkehrs-Checks. Die Mittel stammen vom Land Niedersachsen. In allen Phasen begleitet das Planungsbüro IKS Mobilitätsplanung aus Kassel die Stadt.

Auftakt mit Workshop in Nesselröden

Der Fußverkehrs-Check beginnt am Dienstag, 18. August, mit einem Auftaktworkshop. Die Veranstaltung dauert von 18.00 bis 19.30 Uhr und findet im Mehrzweckgebäude in Nesselröden, Georgstraße 4, statt. Dort sollen gemeinsam die Strecken festgelegt werden, die im weiteren Verlauf genauer untersucht werden.

Zwei Begehungen am 28. September

Am Montag, 28. September, folgen zwei Begehungen vor Ort.

  • Die erste Begehung findet von 13.30 bis 15.00 Uhr in Nesselröden statt. Treffpunkt ist die St.-Georg-Grundschule Nesselröden, Schulstraße 7.
  • Die zweite Begehung beginnt um 17.00 Uhr in Duderstadt und endet um 18.30 Uhr. Treffpunkt ist der Westertorteich an der Westertorstraße.

Bei diesen Terminen sollen die Wege gemeinsam in Augenschein genommen und konkrete Hinweise aus der Bevölkerung aufgenommen werden.

Abschlussworkshop im Historischen Rathaus

Die Ergebnisse des Fußverkehrs-Checks werden am Montag, 16. November, bei einem Abschlussworkshop vorgestellt. Dieser findet von 18.00 bis 19.30 Uhr im Bürgersaal des Historischen Rathauses, Marktstraße 66, statt. Dort sollen auch erste Lösungsansätze und mögliche Maßnahmen besprochen werden.

Stadt lädt Bürgerinnen und Bürger zur Beteiligung ein

Die Stadt Duderstadt ruft Bürgerinnen und Bürger dazu auf, ihre Erfahrungen einzubringen und die Fußwege gemeinsam zu bewerten. Bürgermeister Thorsten Feike verweist darauf, dass das Zufußgehen als Verkehrsart häufig zu wenig beachtet werde. Ziel sei es, Duderstadt künftig noch besser zu Fuß erlebbar zu machen. Zudem hofft die Stadt, im Jahr 2027 erste Verbesserungen umsetzen zu können.

Duderstadt gehört nach Angaben der Stadt zu zehn Kommunen in Niedersachsen, die bei diesem Thema Unterstützung durch die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen erhalten.

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