Einfache Sprache

Erstmals Nachfahren der Familie Joseph in Lingen

Besuch von Nachfahren einer jüdischen Familie

In Lingen gab es einen besonderen Besuch.

Nachfahren der Familie Joseph kamen in die Stadt.

Die Familie litt unter den Nazis.

Nazis waren die Herrschenden damals in Deutschland.

Sie verfolgten viele jüdische Menschen.

Verfolgung bedeutet:

Menschen werden bedroht und verfolgt.

Empfang im Historischen Rathaus

Die Gäste kamen ins Historische Rathaus.

Dort empfing sie Stefan Heskamp.

Er ist der Erste Bürgermeister von Lingen.

Er sprach über die Familie Joseph.

Er sagte:

Die Familie gehört zur Stadtgeschichte.

Die Stadtgeschichte ist die Geschichte einer Stadt.

Die Familie erlebte:

  • Aufbau
  • Gemeinschaft
  • Verfolgung
  • Deportation
  • Mord

Deportation bedeutet:

Menschen werden zwangsweise weggeholt.

Ein bewegender Besuch

Heidi Joseph war sehr bewegt.

Sie kam mit ihrem Mann David Saltzman.

Beide reisen aus den USA an.

Heidi Joseph sagte:

Sie traf nicht nur Orte.

Sie traf auch Menschen.

Das machte den Besuch besonders.

Sie fühlte sich herzlich willkommen.

Dank für die Erinnerung

Heidi Joseph dankte dem Verein.

Der Verein heißt:

Forum Juden-Christen Altkreis Lingen e.V.

Ein Verein ist eine Gruppe von Menschen.

Sie arbeiten gemeinsam an einem Ziel.

Der Verein plante den Besuch.

Heidi Joseph lobte die Arbeit sehr.

Sie nannte sie wichtig und wertvoll.

Orte der Erinnerung

Die Gäste besuchten wichtige Orte in Lingen.

Dazu gehörten:

  • der Jüdische Friedhof
  • das Emslandmuseum
  • die Jüdische Schule
  • das Krankenhaus
  • die Henriette-Flatow-Straße

Ein Friedhof ist ein Ort für Gräber.

Ein Gedenkort ist ein Ort zum Erinnern.

Henriette Flatow

Henriette Flatow war verwandt.

Sie war die Cousine vom Großvater.

Heute erinnern Zeichen an sie.

Es gibt einen Stolperstein.

Ein Stolperstein ist eine kleine Gedenkplatte.

Er liegt im Boden vor einem Haus.

Es gibt auch eine Straße mit ihrem Namen.

Begleitung vor Ort

Mehrere Menschen begleiteten den Besuch.

Dazu gehörten:

  • Simon Göhler
  • Dr. Walter Höltermann
  • Claudia Meinert

Simon Göhler sprach über Vertrauen.

Er nannte den Besuch eine große Ehre.

Er sagte:

Erinnerung ist wichtig für die Stadt.

Weiterreise nach Auschwitz

Nach Lingen reisten die Gäste weiter.

Sie fuhren nach Berlin.

Danach ging es nach Krakau.

Dort besuchen sie Auschwitz.

Auschwitz war ein Lager der Nazis.

Dort ermordeten sie sehr viele Menschen.

Heidi Joseph sagte:

Der Besuch dort wird schwer.

Sie sagte auch:

Es ist wichtig, dorthin zu gehen.

Ein Geschenk und ein Dank

Herbert Joseph bekam besonderen Dank.

Er ist der Vater von Heidi Joseph.

Er half bei einem Gedenkstein.

Der Gedenkstein erinnert an jüdische Familien.

Die Gäste bekamen auch Geschenke.

Sie erhielten:

  • das Buch „Lingen im Nationalsozialismus“
  • ein Modell vom Historischen Rathaus

Ein wichtiges Zeichen

Der Besuch war sehr wichtig.

Er zeigte:

Erinnerung lebt durch Begegnungen.

Menschen sprechen miteinander.

So bleibt Geschichte sichtbar.

Das verbindet Vergangenheit und Gegenwart.