Gödde nimmt neuen Standort in Betrieb und schafft Platz für Wachstum
Neubau an der Osnabrücker Straße bietet mehr Raum für Produktion, Lager und Verwaltung – mit Photovoltaik und Ladeinfrastruktur

Das Maschinenbauunternehmen Gödde hat seinen neuen Standort im Gewerbegebiet an der Osnabrücker Straße in Betrieb genommen. Gemeinsam mit Dietmar Lager von der städtischen Wirtschaftsförderung, der stellvertretenden Ortsbürgermeisterin Sandra Barkmann sowie Martin Koopmann vom Wirtschafts- und Grundstücksausschuss hat Oberbürgermeister Dieter Krone das Unternehmen besucht. Dabei informierten sich die Gäste über die neuen Betriebsgebäude und tauschten sich mit der Geschäftsführung über die Entwicklung des Unternehmens aus.
Mehr Platz für Produktion, Lager und Verwaltung
Gödde Maschinenbau entwickelt und produziert seit 1969 Anbaugeräte für Traktoren, die vor allem im kommunalen Bereich eingesetzt werden, etwa zum Mähen von Straßenrändern. Das Unternehmen beliefert neben dem deutschen Markt auch Kunden in mehreren europäischen Ländern, darunter Litauen, Dänemark, Österreich, Slowenien und die Schweiz.
Nach vielen Jahrzehnten am bisherigen Standort an der Diekstraße war der Platz dort zunehmend knapp geworden. Mit dem Neubau auf einem rund 8.000 Quadratmeter großen Grundstück in Baccum hat das Familienunternehmen nach eigenen Angaben in seine Zukunft investiert. Die neue Betriebsstätte bietet deutlich mehr Raum für Produktion, Lager und Verwaltung und soll damit weiteres Wachstum ermöglichen.
Rund vier Millionen Euro flossen in den Neubau. Begleitet und koordiniert wurde das Projekt über alle Phasen hinweg von BPL Exeler aus Lingen. Ende August soll der Umzug vollständig abgeschlossen sein.
Moderne Bedingungen für die weitere Entwicklung
Geschäftsführer Bernhard und Johannes Gödde führten gemeinsam mit Projektleiter Neubau Bernd-Christian Gödde die Besucher durch die neue Betriebsstätte. Die neue Fertigungshalle soll mit moderner Ausstattung und verbesserten Produktionsbedingungen gute Voraussetzungen für die künftige Entwicklung des Unternehmens schaffen.
Die Bereiche Entwicklung und Montage bleiben weiterhin vollständig im Unternehmen. Umgesetzt wird dies von derzeit 28 Beschäftigten.
Oberbürgermeister Dieter Krone sagte beim Besuch: „Schon beim Spatenstich hatte man das Gefühl: Hier läuft’s. Beeindruckend ist, wie schnell dieses Bauprojekt umgesetzt wurde. Heute sieht man, dass dieser Standort genau die richtige Entscheidung war“.
Photovoltaik und Ladeinfrastruktur am neuen Standort
Nach Angaben des Unternehmens setzt Gödde am neuen Standort auch auf nachhaltige Technik. Eine Photovoltaikanlage auf dem Hallendach erzeugt einen großen Teil des benötigten Stroms. Damit erreicht das Unternehmen eine Eigenversorgung von rund 60 Prozent.
Hinzu kommt eine Ladeinfrastruktur mit Wallboxen für elektrisch betriebene Firmenfahrzeuge. Ergänzt wird das Mobilitätskonzept durch überdachte Fahrradabstellanlagen mit Lademöglichkeiten für E-Bikes.
Vorteile durch die Lage an der B214
Als weiteren Vorteil hebt das Unternehmen die verkehrsgünstige Lage an der B214 hervor. Nach Angaben der Geschäftsführer hat sich die Erreichbarkeit für Zulieferer deutlich verbessert. Zugleich sei das Unternehmen am neuen Standort sichtbarer, was auch mit Blick auf die Gewinnung neuer Fachkräfte von Bedeutung sei.
Für die Wirtschaftsförderung der Stadt Lingen ist die Entwicklung von Gödde ein Beispiel für die positive Dynamik des Wirtschaftsstandortes.
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