„Lil Lingen“: Kinderstadt mit Berufsalltag und großem Finale
Sechste Ausgabe der Offenen Kinder- und Jugendarbeit vom 6. bis 10. Juli auf dem Gelände der Paul-Gerhardt-Schule

Die Offene Kinder- und Jugendarbeit hat im Rahmen des Ferienpasses vom 6. bis 10. Juli zum sechsten Mal die Kinderstadt „Lil Lingen“ auf dem Gelände der Paul-Gerhardt-Schule veranstaltet. Nach Angaben der Veranstalter nahmen mehr als 80 Kinder an der Ferienaktion teil und verwandelten das Schulgelände für eine Woche in eine eigene Stadt.
Kinder gestalten das Stadtleben selbst
In der Kinderspielstadt konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Leben in einer Stadt aktiv mitgestalten. Sie planten und gestalteten ihre Stadt von Beginn an selbst, übernahmen verschiedene Berufe, gingen wählen und verdienten eigenes Geld. Den Lohn nutzten die Kinder, um Waren einzukaufen, Freizeitangebote wahrzunehmen oder an der Snackbar etwas zu kaufen.
Auf diese Weise wurden gemeinschaftliches Zusammenleben, demokratische Prozesse und wirtschaftliche Zusammenhänge nach Angaben der Veranstalter spielerisch und praxisnah vermittelt.
Vielfältige Berufe und Wahl der Stadtspitze
Die Berufsauswahl in „Lil Lingen“ war laut Mitteilung breit gefächert. Besonders gefragt war erneut die Gärtnerei. Möglich wurden dort zahlreiche kreative und abwechslungsreiche Angebote durch die jährliche Spende der Firma Klukkert.
Ein besonderer Programmpunkt war zudem die Wahl der Oberbürgermeisterin beziehungsweise des Oberbürgermeisters von „Lil Lingen“. Die Kandidatinnen und Kandidaten führten dafür einen eigenen Wahlkampf und stellten sich der Abstimmung durch die Bürgerinnen und Bürger der Kinderstadt.
Banküberfall als Programmpunkt
Für zusätzliche Spannung sorgte ein inszenierter Banküberfall. Der Dieb versuchte nach Angaben der Veranstalter, mit der Beute zu fliehen, wurde jedoch durch das schnelle Eingreifen der Polizei gefasst.
Abschluss mit Familien und Freunden
Am Abschlusstag öffnete „Lil Lingen“ seine Tore für Familien und Freunde. Sie konnten die Kinderstadt gemeinsam erkunden und sich ansehen, was die jungen Bürgerinnen und Bürger im Verlauf der Woche aufgebaut hatten.
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