Padel in Lingen: Konzeptbesuch in der Schraderhalle

Wirtschaftsförderung und Ortsbürgermeister informieren sich bei Padel City über Angebot, Einstiegsmöglichkeiten und Community-Fokus

Padel in Lingen: Konzeptbesuch in der Schraderhalle
Bild zum Beitrag© Redaktion Lingen (Ems)

Die städtische Wirtschaftsförderung hat gemeinsam mit Ortsbürgermeister Klaus Goldschmidt den Lingener Standort von Padel City in der Schraderhalle besucht. Vor Ort tauschten sich Dietmar Lager von der Wirtschaftsförderung und Betreiber Tobias Everding über das Konzept der Anlage sowie die Entwicklung der Sportart Padel aus.

Wachsende Sportart mit internationaler Verbreitung

Padel gilt als dynamischer Mix aus Tennis und Squash und hat sich nach Angaben der Pressemitteilung zu einer der am schnellsten wachsenden Sportarten der Welt entwickelt. Demnach spielen rund 18 Millionen Menschen in etwa 90 Ländern Padel. Besonders stark verbreitet ist der Sport in Spanien, wo er bereits fest zum Alltag gehört. Auch in Deutschland wächst das Interesse laut Mitteilung deutlich.

Standort in der Schraderhalle

In Lingen bietet Padel City in der Schraderhalle insgesamt vier Doppelcourts und zwei Singlecourts an. Im Obergeschoss befindet sich zudem eine Lounge mit Bar. Von dort aus ist ein direkter Blick auf alle Courts möglich. Nach Angaben von Betreiber Tobias Everding wird dieser Bereich besonders nach dem Spielen als Treffpunkt genutzt.

Unternehmen plant weiteren Ausbau

Padel City verfolgt nach eigenen Angaben das Ziel, Padel als Breitensport in Deutschland zu etablieren. Aktuell betreibt das Unternehmen 28 Standorte bundesweit. Bis zum Jahresende soll diese Zahl auf mehr als 40 steigen.

Niedrige Einstiegshürden für Interessierte

Der Zugang zum Sport ist bei Padel City bewusst einfach organisiert. Plätze können über die Padel-City-App gebucht werden. Wer Padel erstmals ausprobieren möchte, kann Schläger vor Ort ausleihen und Bälle erwerben.

Tobias Everding betont in der Mitteilung, dass Padel nicht nur für Menschen mit Erfahrung in Rückschlagsportarten geeignet sei: „Viele denken zunächst, Padel sei nur etwas für Menschen, die bereits Erfahrung in einer Rückschlagsportart haben. Tatsächlich kann aber jeder innerhalb weniger Minuten mitspielen und Spaß haben. Genau das macht den Sport aus: Er ist unkompliziert, verbindet Menschen und sorgt schnell für Erfolgserlebnisse – ganz egal, wie viel Erfahrung jemand mitbringt.“

Community-Gedanke als Teil des Konzepts

Zum Konzept von Padel City gehört nach Unternehmensangaben mehr als die Bereitstellung von Spielflächen. Unter dem Motto „Everybody’s Welcome“ richtet sich das Angebot an Menschen unabhängig von Alter, Vorkenntnissen oder Spielstärke.

Über die App können Spielerinnen und Spieler sogenannte Open Matches erstellen oder sich bestehenden Spielen anschließen. Ergänzend dazu vernetzt eine WhatsApp-Community die Beteiligten. Dort werden laut Mitteilung Spielpartner gesucht, kurzfristige Matches verabredet sowie Turniere, Schnupperkurse und weitere Veranstaltungen angekündigt.

Everding erklärt dazu: „Wir möchten die Hürde, eine neue Sportart auszuprobieren, so niedrig wie möglich halten. Einfach einen Court buchen, Schläger ausleihen und loslegen. Viele kommen zum ersten Mal vorbei und lernen hier direkt neue Leute kennen. Dieses Miteinander ist etwas Besonderes und einer der Gründe, warum so viele nach dem ersten Spiel wiederkommen.“

Austausch über Freizeitangebote und soziale Wirkung des Sports

Beim Besuch informierten sich Dietmar Lager und Klaus Goldschmidt über das Konzept von Padel City und die Entwicklung der Trendsportart. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen nach der Mitteilung die wachsende Bedeutung moderner Freizeitangebote sowie die Frage, wie Sport Menschen auf unkomplizierte Weise zusammenbringen kann.

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