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Soziales

Delmenhorst startet neues Fall-Eingangsmanagement

Ab 27. Oktober sollen Kinder- und Jugendhilfe-Anfragen schneller und besser bearbeitet werden

Von Delmenhorsts Redaktion23.10.25, 13:31

Die Stadt Delmenhorst nimmt Anpassungen in der Organisation ihrer Kinder- und Jugendhilfe vor: Ab dem 27. Oktober wird ein neues Fall-Eingangsmanagement als vorübergehende Maßnahme eingeführt. Ziel ist es, Anfragen effizienter zu erfassen, zu priorisieren und zielgerichtet weiterzuleiten.

Neues Management für eingehende Fälle

Das Sachgebiet Erziehung Teilhabe im Fachdienst Kinder- und Jugendhilfe setzt ab dem genannten Datum auf ein zentrales Fall-Eingangsmanagement. Mit dieser Umstrukturierung reagiert die Stadt auf aktuelle Herausforderungen in der Verwaltung und Betreuung von Anliegen, die im Bereich Kinder- und Jugendhilfe eingehen.

Kern des neuen Konzepts ist es, alle Anfragen zunächst an einer zentralen Stelle zu sammeln. Dort werden sie nach ihrer Dringlichkeit sortiert und im Anschluss an die jeweils verantwortliche Fallführung übergeben. Dies soll nicht nur die Bearbeitungszeiten verkürzen, sondern auch sicherstellen, dass dringende Anliegen möglichst schnell bearbeitet werden.

Kurz erklärtFall-Eingangsmanagement

Fall-Eingangsmanagement bezeichnet ein Verfahren, bei dem eingehende Anfragen zentral erfasst, bewertet und an die zuständigen Ansprechpartner weitergeleitet werden.

Erreichbarkeit und Servicezeiten

Das Team des neuen Fall-Eingangsmanagements steht ratsuchenden Bürgerinnen und Bürgern ab dem 27. Oktober telefonisch zur Verfügung. Die Erreichbarkeiten wurden wie folgt festgelegt:

  • Montag bis Donnerstag: 13:00 bis 16:00 Uhr
  • Freitag: 8:30 bis 12:00 Uhr
  • In diesen Zeiten werden erste Anliegen aufgenommen und entsprechend weiterverarbeitet.

    Priorisierung zum Schutz der jungen Menschen

    Durch die Einführung dieses Systems möchte die Stadt Delmenhorst gewährleisten, dass insbesondere besonders dringende Anliegen im Bereich Erziehung und Teilhabe schneller erkannt und bearbeitet werden. Das Fall-Eingangsmanagement dient so dem Schutz und der Förderung von Kindern und Jugendlichen in der Stadt.

    Die Maßnahme ist zunächst als vorübergehend angekündigt. Ob und wie sich das neue System auf Dauer bewährt, bleibt abzuwarten und wird voraussichtlich in der nahen Zukunft evaluiert.

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