Großbrand in Bötersen: Rund 120 Einsatzkräfte im Einsatz

Großbrand in Bötersen am Sonntagabend: Zehn Feuerwehren mit rund 120 Einsatzkräften im Einsatz, Transporter zerstört, Feuerwehr schützt Wohnhaus. Polizei ermittelt.

Von Herold Team1 Min. Lesezeit
Brand und Feuerwehreinsatz

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In Bötersen hat am Sonntagabend ein Großbrand zahlreiche Einsatzkräfte beschäftigt. Gegen 22.30 Uhr wurden sie zu einem Brand mit dem Einsatzstichwort „Brennt Wohngebäude - Menschenleben in Gefahr“ alarmiert, wie die Feuerwehr mitteilt.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand demnach ein Unterstand bereits in Vollbrand. Ein darunter abgestellter Transporter wurde vollständig zerstört. Auch ein angrenzendes Zwischengebäude war bereits erheblich vom Feuer betroffen, zudem drohte ein Übergreifen auf ein benachbartes Einfamilienhaus.

Ein Innenangriff war wegen der fortgeschrittenen Brandausbreitung nicht mehr möglich. Die Feuerwehr konzentrierte sich deshalb zunächst auf den Schutz des Wohnhauses und setzte die Brandbekämpfung von außen mit mehreren Strahlrohren fort. Unterstützt wurden die örtlichen Kräfte unter anderem durch eine Drehleiter aus Rotenburg und einen Radlader, mit dem die Dachhaut geöffnet wurde, um versteckte Brandnester abzulöschen. Auch die Energieversorger waren vor Ort und schalteten unter anderem die Stromversorgung im betroffenen Bereich ab.

Nach umfangreichen Löscharbeiten wurde das Brandobjekt abschließend unter Schaumeinsatz abgelöscht. Wegen des hohen Personalbedarfs bei den Atemschutztrupps wurden zudem die Feuerwehren Sottrum und Reeßum nachalarmiert. Insgesamt waren zehn Feuerwehren mit mehr als 20 Fahrzeugen und rund 120 Einsatzkräften beteiligt. Der Rettungsdienst war mit neun Fahrzeugen und 18 Einsatzkräften vor Ort.

Außerdem unterstützten der Kreisbrandmeister, Abschnittsleiter, die beiden Gemeindebrandmeister, die Einsatzleitgruppe der Samtgemeinde Sottrum sowie ein Kriseninterventionsteam den Einsatz. Aus der Samtgemeinde Sottrum waren die Ortsfeuerwehren Bötersen, Hassendorf, Höperhöfen, Reeßum, Schleeßel, Sottrum und Stapel im Einsatz. Beteiligt waren zudem die Feuerwehren Waffensen, Borchel und Rotenburg.

Ein Feuerwehrangehöriger wurde vorsorglich durch den Rettungsdienst untersucht und zur weiteren Abklärung in ein Krankenhaus gebracht. Zur Höhe des Sachschadens und zur Brandursache machte die Feuerwehr keine Angaben. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

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