Versuchte Betrugsfälle in Hilgermissen und Wechold: Anrufer gaben sich als „falscher Polizeibeamter“ aus

In Hilgermissen und Wechold versuchten „falsche Polizeibeamte“ am Mittwochvormittag mit Anrufen Betrug zu begehen. Polizei warnt vor Geldübergaben.

Von Herold Team1 Min. Lesezeit
Versuchte Betrugsfälle in Hilgermissen und Wechold: Anrufer gaben sich als „falscher Polizeibeamter“ aus

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In Hilgermissen und Wechold hat es am Mittwochvormittag mehrere versuchte Betrugsfälle durch einen sogenannten „falschen Polizeibeamten“ gegeben. Das teilte die Polizeiinspektion Nienburg / Schaumburg am 16.09.2026 um 11:40 Uhr mit.

Nach Angaben der Polizei erhielten mehrere Bürgerinnen und Bürger einen Anruf von einem Mann, der sich als „Herr Schneider von der Polizei Hoya“ ausgab. Er behauptete demnach, in der unmittelbaren Nachbarschaft der jeweiligen Wohnanschrift sei es zu einer Festnahme von Einbrechern gekommen. Vor diesem Hintergrund sei nun Sicherheit bezüglich eigener Wertgegenstände erforderlich.

Die Polizei beschreibt die Betrugsmasche so, dass die Anrufer im weiteren Verlauf versuchen, die Angerufenen unter Druck zu setzen und sie nach Bargeld, Schmuck oder anderen Wertsachen zu fragen. Unter dem Vorwand, das Hab und Gut vor angeblich bevorstehenden Einbrüchen „in Sicherheit zu bringen“, würden die Opfer schließlich dazu gebracht, Wertsachen an vermeintliche Polizeibeamte zu übergeben oder an einem vereinbarten Ort zu deponieren.

Dank des aufmerksamen und richtigen Verhaltens der Angerufenen kam es bislang zu keinem finanziellen Schaden. Unklar ist nach Polizeiangaben, ob die Täter auch in weiteren umliegenden Ortschaften angerufen haben.

So warnt die Polizei vor der Masche

Die Polizei Hoya weist ausdrücklich darauf hin, dass die Polizei niemals unter der Notrufnummer 110 anruft. Polizeibeamte erkundigen sich am Telefon zudem niemals nach Vermögensverhältnissen, Bargeld oder Wertsachen.

Die Polizei empfiehlt, niemals Geld oder Wertsachen an fremde Personen zu übergeben. Wer einen derartigen Anruf erhält, soll sofort auflegen und eigenständig den Festnetzanschluss der örtlichen Polizeidienststelle wählen. Außerdem sollen Angehörige vor dieser Betrugsmasche gewarnt werden.

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