Achim erinnert am 9. November an die Opfer der NS-Verfolgung

Mit einer zentralen Gedenkveranstaltung erinnert Achim am Montag, 9. November 2026, an die Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung. Die Stadt, Schulen, die Geschichtswerkstatt, das Musikensemble „Scholem“ und weitere Engagierte gestalten das Gedenken gemeinsam.
Ab 16 Uhr können Besucherinnen und Besucher im Cato im "Ort des Erinnerns" mehr über die frühere Widerstandskämpferin Cato Bontjes van Beek und den Nationalsozialismus erfahren. Das offizielle Programm beginnt dort um 17 Uhr mit Musik, kurzen Reden und einem Film über Kurt Anspacher.
Anschließend gehen die Teilnehmenden durch die Innenstadt zum Synagogendenkmal. Unterwegs sind Stationen an den Anspacher-Stolpersteinen vor der Marktpassage und an den Stolpersteinen für die Familie Alexander an der Obernstraße 6 vorgesehen. Schülerinnen und Schüler berichten dort jeweils über die früheren jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger.
Am Synagogendenkmal sind eine Ansprache der Ratsvorsitzenden Ute Barth-Hajen, ein Gedichtvortrag und musikalische Beiträge geplant. Außerdem sollen die Anwesenden die Namen der Opfer laut verlesen. Das Denkmal erinnert seit 1990 an die jüdischen Bewohnerinnen und Bewohner Achims; ihre Synagoge wurde am 9. November 1938 von Nationalsozialisten zerstört.
Eigene Anzeige
Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen
Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.