Steinfelder Rat beschließt Nachtragshaushalte für 2026

Steinfelds Rat beschließt Nachtragshaushalte für 2026. Ein Einbruch am Abwasserwerk verursachte Schäden und verzögert die Bauarbeiten voraussichtlich um ein bis zwei Monate.

Von Lokalredaktion Steinfeld2 Min. Lesezeit
Taschenrechner und neutrale Unterlagen auf einem Schreibtisch. KI-Symbolbild.

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Der Rat der Gemeinde Steinfeld hat am 20. Oktober die Nachtragshaushalte für 2026 beschlossen. Dazu gehören die 1. Nachtragshaushaltssatzung und der 1. Nachtragshaushaltsplan, die Fortschreibung des Investitionsprogramms 2026 bis 2029 sowie die 1. Änderung des Wirtschaftsplans des Eigenbetriebs Abwasserwerk.

Im Nachtragshaushalt sind unter anderem weitere Investitionszuwendungen von 135.000 Euro für den Mensa-Anbau des Kindergartens St. Antonius in Mühlen eingeplant. Die Kreditermächtigung der Gemeinde beträgt nach der Neuberechnung 14,3 Millionen Euro. Für 2026 ist im Ergebnishaushalt ein Fehlbedarf von 283.900 Euro veranschlagt.

Beim Wirtschaftsplan des Abwasserwerks sinkt die Kreditermächtigung auf 2.447.650 Euro. Der Höchstbetrag der Liquiditätskredite wird auf 600.000 Euro festgesetzt.

Einbruch am Abwasserwerk

Bürgermeister Sebastian Gehrold berichtete dem Rat außerdem von einem Einbruch in der Nacht vom 13. auf den 14. Oktober. Unbekannte drangen auf das Gelände an der Dinklager Straße ein, stahlen Kupferkabel und beschädigten die Strom- und Notstromversorgung. Der Reinigungsbetrieb kam dadurch kurzzeitig zum Erliegen.

Die Schadenshöhe lässt sich bislang nicht genau beziffern. Die Betriebsleitung rechnet mit einem Schaden in bis zu sechsstelliger Höhe. Nach bisherigen Erkenntnissen entstand kein Umweltschaden. Die Polizei Vechta hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Bauarbeiten an der Anlage verzögern sich voraussichtlich um etwa ein bis zwei Monate.

„Der Vorfall ist besonders ärgerlich, da neben dem erheblichen Sachschaden auch Verzögerungen bei den Bauarbeiten auf der Kläranlage drohen“, erklärte Gehrold.

Weitere Punkte aus der Sitzung

Der Rat fasste mehrere Beschlüsse zu Bauleitplanverfahren in Mühlen und stimmte dem Verkauf mehrerer Gewerbeflächen im Gewerbegebiet „Handorfer Straße II“ zu.

Der Bürgermeister gab zudem einen Überblick über 15 Kommunalaufsichtsbeschwerden während seiner bisherigen Amtszeit. In keinem Fall sprach die Kommunalaufsicht des Landkreises Vechta eine förmliche Beanstandung aus. Die Gemeinde setzte die jeweiligen Empfehlungen um.

Zum Ende der Sitzung verabschiedeten Ratsvorsitzender Roland Bünnemeyer und Bürgermeister Gehrold ausscheidende Ratsmitglieder mit einer Ehrenurkunde der Gemeinde. Thomas Meyer und Christian Katzer erhielten vom Niedersächsischen Städte- und Gemeindebund die Ehrennadel in Gold. Hubert Pille und Peter Harpenau sollen für ihre 30-jährige Mitgliedschaft noch eigens vom Verband gewürdigt werden.

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