Bissendorf beteiligt sich an „Gelbes Band“ mit Obstbaum-Standorten
An markierten Apfel- und Birnbäumen dürfen Bürger kostenlos und ohne Rücksprache für den Eigenbedarf ernten; Kirschbäume sind ab Frühjahr 2027 geplant.

Die Gemeinde Bissendorf beteiligt sich mit Obstbaum-Standorten an der Aktion „Gelbes Band“. Klimaschutzmanagerin Johanna Elixmann hat in den vergangenen Tagen Pflückstellen mit dem gelben Band markiert.
Das „Gelbe Band“ ist ein landesweites Ernteprojekt gegen Lebensmittelverschwendung des Zentrums für Ernährung und Hauswirtschaft Niedersachsen (ZEHN). Ein gelbes Band an einem Obstbaum oder Strauch bedeutet, dass an diesem Standort kostenlos und ohne Rücksprache für den Eigenbedarf geerntet werden darf.
Im Jahr 2025 zählte das Projekt 5.500 Gelbe Bänder an mehr als 415 Standorten in ganz Niedersachsen. Beteiligen können sich Privatpersonen, Vereine, Betriebe und Kommunen.
In der Gemeinde Bissendorf werden derzeit rund 40 bis 50 Apfel- und Birnbäume mit einem gelben Band markiert. Pflückstellen sind unter anderem:
- Skulpturenpark Schledehausen
- Fahrradweg „Stockumer Feld“ zwischen Bauerschaft Stockum und Wohnsiedlung
- „Heerweg“ in Wulften
- „Achelrieder Kirchweg“
- „Linner Weg“ und „Schnatweg“ in Wersche
An den zuletzt genannten Stationen verläuft die Hase-Ems-Tour, die zwischen der Quelle in der Nachbar-Kommune Melle und der Ems-Mündung in Meppen von Tausenden Obstbäumen gesäumt wird.
„Im Frühjahr 2027 planen wir auch die Kirschbäume am Umging im Ortsteil Holte im Rahmen des Ernteprojekts ‚Gelbes Band‘ zu markieren und mit entsprechenden Hinweisschildern zu versehen“, berichtet Elixmann.
Die Gemeinde bittet Bürgerinnen und Bürger, beim Ernten nur haushaltsübliche Mengen mitzunehmen, damit möglichst viele Menschen von dem Angebot profitieren können.
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