Blindgänger zwischen Stöckheim und Leiferde entschärft

Eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg wurde am 16. Oktober zwischen Stöckheim und Leiferde entschärft. Rund 4.200 Menschen konnten zurückkehren.

Von Presse-Service.de1 Min. Lesezeit

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst Niedersachsen hat am Freitag, 16. Oktober 2026, einen Blindgänger auf einer freien Fläche zwischen Stöckheim und Leiferde entschärft. Bei dem Sprengkörper handelte es sich um eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Die Bewohnerinnen und Bewohner des Evakuierungsbereichs können in ihre Häuser und Wohnungen zurückkehren.

Der Bereich mit einem Radius von etwa einem Kilometer um die Fundstelle umfasste Teile von Stöckheim, Leiferde und Rüningen. Dort sind rund 4.200 Menschen gemeldet. Sie mussten ihre Wohnungen am Vormittag verlassen. Knapp 50 Menschen und drei Hunde nutzten die Sammelstelle in der Grund- und Hauptschule Rüningen. Ein Shuttlebus der Braunschweiger Verkehrs-GmbH fuhr die Sammelstelle an.

Vor der Entschärfung überprüften Polizei und Feuerwehr die Häuser und Wohnungen im Evakuierungsbereich. Mehr als 300 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Hilfsdiensten und weiteren Organisationen waren im Einsatz. In den betroffenen Stadtteilen gab es Straßensperrungen sowie Einschränkungen im Stadtbahn-, Bus- und Bahnverkehr.

Weitere Hintergründe zur Evakuierung und zum Shuttlebus finden sich in unseren früheren Berichten: Blindgänger-Verdacht bei Sondierungsarbeiten und Evakuierung für rund 4.200 Menschenexterner Link, öffnet ein neues Fenster sowie Informationen zum Shuttlebus am 16. Oktoberexterner Link, öffnet ein neues Fenster.

Eigene Anzeige

Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen

Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.

Jetzt anfragen→

Artikel teilen:

Quellen & Infos

Verantwortung

Redaktionell verantwortlich
Konrad Mayer