Braunschweig berät über Löwenspielplatz im Bürgerpark
Stadt entscheidet am 29. September über die Annahme einer Sachspende im Wert von rund zwei Millionen Euro
Der Rat der Stadt Braunschweig befasst sich in seiner nächsten Sitzung am 29. September mit dem geplanten Löwenspielplatz im Bürgerpark südlich der Volkswagen Halle. Dabei soll entschieden werden, ob die Stadt die Anlage als Sachspende im Wert von rund zwei Millionen Euro annimmt.
Das Projekt wurde von den Unternehmerfamilien Kroschke, Rehm und Streiff initiiert. Auch Andreas Sander hat nach Angaben der Stadt großzügige Spenden für den Spielplatz bereitgestellt. Zudem haben sich bereits zahlreiche Unternehmen und Privatpersonen an der Finanzierung beteiligt.
Die Stadt Braunschweig stellt für den Löwenspielplatz ein rund 2000 Quadratmeter großes Gelände zur Verfügung. Die Bauherrenfunktion soll die Kroschke Kinderstiftung übernehmen. Sie will den Spielplatz nach Erteilung der noch ausstehenden behördlichen Genehmigungen in Zusammenarbeit mit regionalen Unternehmen realisieren. Anschließend soll die Anlage der Stadt als Sachspende übergeben werden.
Geplante Ausstattung
Der Löwenspielplatz soll Kindern aller Altersgruppen und Fähigkeiten vielfältige Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten bieten. Das Konzept setzt nach Angaben der Stadt auf Inklusion und Barrierefreiheit.
Geplant sind klassische Spielgeräte wie Rutschen, Schaukeln und Klettergeräte sowie weitere Angebote wie ein mechanisches Karussell, eine Seilbahn und ein Ninja-Parcours. Hinzu kommen ein Sandspielbereich für die Jüngsten, zahlreiche Sitzgelegenheiten und Fahrradabstellanlagen. Wahrzeichen des Spielplatzes soll ein großer Löwe werden.
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