Einigung zum Volkswagen-Standort im Fledder: Oberste Priorität bleibt der Erhalt
Katharina Pötter betont, dass die Schließung abgewendet wurde und die Umstellung auf Sicherheits- und Verteidigungslösungen zur Rat-Resolution passt
Zur Einigung über die künftige Nutzung des Osnabrücker Volkswagen-Werks hat Oberbürgermeisterin Katharina Pötter den Erhalt des Industriestandorts im Fledder als oberste Priorität für die Stadt bezeichnet. In einer am 7. September 2026 veröffentlichten Erklärung sprach sie von einer guten Nachricht, weil eine Schließung des Werkes abgewendet worden sei und das Land Niedersachsen gemeinsam mit Aurelius Verantwortung übernehme.
Pötter dankte Ministerpräsident Olaf Lies für seinen Einsatz. Zugleich betonte sie, dass der Abschied von der zivilen Fahrzeugfertigung nach mehr als 150 Jahren Tradition schmerze. Die künftige Ausrichtung auf moderne Sicherheits- und Verteidigungslösungen stehe nach ihren Worten im Einklang mit der Resolution des Rates, der im April mit breiter, fraktionsübergreifender Mehrheit erklärt habe, dass ein Beitrag zum Schutz von Demokratie und Freiheit mit der Identität Osnabrücks als Friedensstadt vereinbar sei.
Nach Ansicht der Oberbürgermeisterin eröffnet die Entwicklung des Werks zu einem Kompetenzzentrum für Sicherheits- und Verteidigungslösungen Osnabrück eine große industrielle Chance. Sie verwies auf die Perspektive für mehr als 1.200 Beschäftigte als ermutigenden ersten Meilenstein. Gemeinsam mit Volkswagen und den Partnern wolle die Stadt an der Seite von Belegschaft, Betriebsrat und Gewerkschaft daran arbeiten, dieses Zukunftsfeld zu nutzen und Schritt für Schritt auch für alle weiteren Beschäftigten eine verlässliche Zukunft zu sichern.
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