Filmvortrag über Otto Meyer im Museumsquartier Osnabrück
Die Geschichte des Osnabrücker Kunst- und Antiquitätenhändlers Otto Meyer steht im Mittelpunkt eines Filmvortrags von Dr. Eva Berger. Die Veranstaltung ist für Donnerstag, 12. November, um 18.30 Uhr im Museumsquartier Osnabrück angekündigt.
Meyer (1893–1964) förderte bis 1933 die Osnabrücker Kunstszene. Nach der Machtübertragung an die Nationalsozialisten emigrierte er in die Niederlande. In Amsterdam wurde er später Leiter des Stedelijk Museums und Mitbegründer des dortigen Jüdischen Historischen Museums.
Berger präsentiert Ausschnitte aus ihrer Filmdokumentation, die auf autobiografischen Aufzeichnungen Meyers beruht. Der Vortrag nimmt sie zum Anlass, Möglichkeiten und Grenzen subjektiven Erinnerns im Verhältnis zum kollektiven kulturellen Gedächtnis zu beleuchten.
Der Filmvortrag gehört zur Reihe „Topografien des Terrors“, die sich mit der NS-Ideologie und ihrer Zeit anhand regionaler Beispiele auseinandersetzt und auch Diktaturen und autoritäre Staatsführung thematisiert.
Der Eintritt kostet 3 Euro. Besucherinnen und Besucher unter 18 Jahren haben freien Eintritt. Veranstaltungsort ist das Museumsquartier Osnabrück, Lotter Straße 2, 49078 Osnabrück.
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