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Glasfaserausbau in Braunschweigs „Weißen Flecken“ vor dem Abschluss

Von Presse-Service.de2 Min. Lesezeit

Geförderter Glasfaserausbau soll fast fertig sein

In Braunschweig steht der geförderte Glasfaserausbau vor dem Abschluss.

Der Ausbau betrifft die mit Breitband unterversorgten Gebiete der Stadt.

Diese Gebiete werden „Weiße Flecken“ genannt.

Rund 430 Adressen konnten dadurch ans schnelle Internet angeschlossen werden.

Für diese Adressen bestand zuvor keine privatwirtschaftliche Ausbauperspektive.

Die Download-Bandbreite lag bei diesen Adressen unter 30 Megabit pro Sekunde.

Ortstermin in Riddagshausen

Oberbürgermeister Dr.

Thorsten Kornblum sprach bei einem Ortstermin.

Der Termin fand bei dem Fischereibetrieb Lübbe in Riddagshausen statt.

Der Betrieb war vor kurzem ans Glasfasernetz angeschlossen worden.

Dr.

Kornblum sagte, dass der geförderte Ausbau Glasfaser auch ermöglicht.

Das soll dort gelten, wo ein eigenwirtschaftlicher Ausbau nicht darstellbar ist.

Telekommunikationsunternehmen können dort den Ausbau laut Aussage nicht selbst leisten.

Der Oberbürgermeister sagte auch, dass Versorgungslücken geschlossen wurden.

Die Versorgungslücken betrafen Institutionen, Unternehmen und Bürgerinnen und Bürger.

Dr.

Kornblum nannte als Ziel die digitale und vernetzte Zukunft der Stadt.

Ausbau in den Randbereichen

Riddagshausen wurde laut Stadt überwiegend eigenwirtschaftlich ausgebaut.

In den Randbereichen blieben zunächst Adressen ohne Ausbauperspektive.

Der Grund waren zu hohe Erschließungskosten.

Diese Randbereiche wurden nun im Förderprojekt erschlossen.

Damit ist der geförderte Glasfaserausbau stadtweit fast vollständig abgeschlossen.

Es bleiben nur wenige Restarbeiten.

Nutzen für private Nutzer und Betriebe

Laut Stadt profitieren vom schnellen Internet nicht nur private Nutzerinnen und Nutzer.

Auch Institutionen und Unternehmen sollen besonders profitieren.

Eine leistungsfähige Glasfaseranbindung bildet laut Stadt die Grundlage.

Sie soll digitale Geschäftsprozesse ermöglichen.

Sie soll Cloud-Anwendungen unterstützen.

Sie soll den schnellen Austausch großer Datenmengen ermöglichen.

Sie soll Standorte vernetzen.

Sie soll moderne Formen der Zusammenarbeit fördern.

Abschluss als Signal für Braunschweig

Peter Richter bewertete den Abschluss des Projekts positiv.

Peter Richter ist Konzernbevollmächtigter der Telekom.

Er bezeichnete den Abschluss als erfreuliches Signal für Braunschweig.

Er nannte die Versorgung von 430 Adressen als wichtigen Faktor.

Laut seiner Aussage stärkt das die digitale Infrastruktur.

Er sagte auch, dass es die Zukunftsfähigkeit der angeschlossenen Gebiete verbessert.

Richter hob die Zusammenarbeit aller Beteiligten seit dem Projektstart hervor.

Der Projektstart war im Jahr 2024.

Nachdem die Ausbauziele erreicht wurden, soll der geförderte Ausbau beendet werden.

Die Stadt und die Beteiligten nennen dafür den planmäßigen Abschluss.

Aufwand durch Kreuzungen und Mitnutzung von Leerrohren

Dr.

André Zehl erklärte die Umsetzung als anspruchsvoll.

Dr.

André Zehl ist Leiter Telekom Technik.

Er nannte als Grund Kreuzungen mit bestehenden Infrastrukturen.

Dazu zählen Autobahnen und Bahntrassen.

Für diese Stellen nennt Zehl Planungen, Abstimmungen und Genehmigungen.

Zehl sagte, dass das mit erheblichem Aufwand verbunden war.

Er sagte auch, dass eine gezielte Mitnutzung von Leerrohren Kosten reduziert hat.

Zahlen zum Bauumfang

Für rund 430 Adressen mussten nach Angaben der Mitteilung Kabeltrassen ausgehoben werden.

Die Mitteilung nennt dabei rund 44 Kilometer neue Kabeltrassen.

Ursprünglich waren dafür 62 Kilometer veranschlagt worden.

Außerdem wurden 47 neue Netzverteiler errichtet.

Das soll das ursprünglich veranschlagte Investitionsvolumen senken.

Das Investitionsvolumen lag laut Mitteilung bei rund 6,6 Millionen Euro.

Voraussichtlich sinkt es um etwa 1 Million Euro.

Finanzierung des Projekts

Nach den Angaben sollen 50 Prozent der förderfähigen Kosten der Bund tragen.

Der Bund wird dafür durch die aconium GmbH vertreten.

25 Prozent sollen das Land Niedersachsen mit der NBank tragen.

Den verbleibenden Anteil soll die Stadt Braunschweig übernehmen.

Dr.

Kornblum dankte der Telekom für die Umsetzung.

Er dankte auch dem Bund und dem Land für die finanzielle Unterstützung.

Verlegte Glasfaser und Anschlussquote

Inklusive der Nutzung von rund 98 Kilometern Leerrohrtrassen wurden etwa 142 Kilometer Glasfaser verlegt.

Rund 75 Prozent der förderfähigen Ausbauadressen entschieden sich sofort für einen Glasfaser-Hausanschluss.

Informationen im Internet

Die Stadt Braunschweig informiert auf ihrer Internetseite regelmäßig über den aktuellen Stand.

Die Stadt nennt dort den Stand des Breitbandausbaus insgesamt.

Die Stadt nennt dort auch die Vorteile des Glasfasernetzes.

Die Stadt nennt dort außerdem weitere Ausbauplanungen.

Die Internetseite lautet: https://www.braunschweig.de/breitbandausbau.

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