Osnabrücker Friedenstag 2026: Mehrwöchiges Programm aus Vorträgen, Konzerten und Ausstellungen
Die Stadt lädt zum Gedenken an den 25. Oktober 1648 und zu Begegnung, Dialog sowie transkulturellem Austausch ein.
Zum Osnabrücker Friedenstag 2026 stellt die Stadt ein mehrwöchiges Rahmenprogramm mit Vorträgen, Konzerten, Gottesdiensten, Ausstellungen und Führungen vor. Das Programm wird vom Büro für Friedenskultur der Stadt Osnabrück koordiniert und von zahlreichen mitwirkenden Organisationen gestaltet.
Der Friedenstag erinnert an den 25. Oktober 1648, an dem der in Osnabrück und Münster verhandelte Westfälische Frieden geschlossen wurde. Er beendete den Dreißigjährigen Krieg in Europa. Nach Angaben der Stadt lädt das diesjährige Programm die Bürgerinnen und Bürger zu Begegnung, Dialog und transkulturellem Austausch ein und greift aktuelle gesellschaftliche sowie friedenspolitische Fragen auf.
Traditionelle und neue Formate im Programm
Zu den traditionellen Formaten gehören der Ökumenische Friedensgottesdienst und das „Friedenssingen“ am 25. Oktober sowie das Steckenpferdreiten am 27. Oktober. Diese Veranstaltungen erinnern an das historische Vermächtnis der Stadt Osnabrück, für ein friedliches Miteinander einzutreten, und setzen nach Angaben der Stadt Zeichen für Toleranz, Solidarität und Frieden.
Ergänzt wird das Angebot durch neuere Formate wie das Bürgerfest für Demokratie und Ehrenamt sowie künstlerische Perspektiven aus dem Programm des 41. Filmfests Osnabrück.
Ab dem 1. Oktober zeigt die Ausstellung „Heart of Okinawa – Okinawas Herz“ die Friedensarbeit der südlichsten Präfektur Japans. Sie verbindet dies mit der Frage, wie aus der Erfahrung von Krieg eine gemeinsame Verantwortung für den Frieden entsteht. Der Ökumenische Friedensdialog am 23. Oktober widmet sich dem Nahostkonflikt als friedensethischer Herausforderung.
Programm und Kontakt
Das komplette Programm rund um den Osnabrücker Friedenstag kann unter www.osnabrueck.de/friedenstag heruntergeladen werden. Druckexemplare liegen im Kulturhaus, Marienstraße 5-6, 49074 Osnabrück, sowie in der Tourist-Information aus.
Weitere Informationen gibt es im städtischen Büro für Friedenskultur unter Telefon 0541 323-3210 oder per E-Mail an [email protected].
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