Polder-Brücke in Leer-Nettelburg: Sanierung verzögert sich erneut

Die Sanierung der Polder-Brücke in Leer-Nettelburg wird länger dauern als zuletzt erwartet. An der Unterseite der Brücke über den Polderkanal wurden weitere, zuvor nicht erkennbare Schäden am Beton entdeckt. Sie sind laut Landkreis Leer durch Korrosion verursacht worden und müssen zusätzlich behoben werden.
Die Schäden seien zahlreich und großflächig. Wie viel zusätzliche Zeit ihre Beseitigung beansprucht, könne der Landkreis derzeit nicht verlässlich sagen. Baudezernent Jörn Reich sagte: „Wir werden aber zusammen mit der Baufirma alles Mögliche tun, um die Arbeiten schnellstmöglich abschließen zu können“.
Bauarbeiten sollen am 19. Oktober weitergehen
Am 12. Oktober wurde der erste Abschnitt im Bereich der Brückenfahrbahn betoniert. Damit der Beton ausreichend aushärten kann, pausieren die Arbeiten in der laufenden Woche. Ihre Fortsetzung ist für den 19. Oktober vorgesehen.
Die Sanierung der Brücke im Zuge der Kreisstraße 22, der Spriekenborger Straße, begann Ende April. Ursprünglich sollten die Arbeiten bis Mitte September abgeschlossen sein. Nachdem der alte Asphalt abgefräst worden war, zeigte sich, dass die vorhandene Betondeckung weder den aktuellen Anforderungen noch den vorliegenden Plänen entsprach. Die nötige Umplanung verschob den erwarteten Abschluss bereits um mehrere Wochen, etwa bis Mitte Oktober. Auch dieser Termin kann nun nicht gehalten werden.
Der Landkreis steht nach eigenen Angaben mit Einwohnern der besonders betroffenen Ortschaft Esklum und dem Hotelbetrieb an der Brücke in Kontakt.
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