Vorträge in Braunschweig beleuchten Martin Luther und den Ablasshandel
Welche Menschen und Konflikte den Beginn der Reformation prägten, ist Thema zweier Vorträge im Städtischen Museum Braunschweig. Maja Jonas spricht am Sonntag, 25. Oktober, und am Donnerstag, 29. Oktober, jeweils um 15 Uhr in der Kleinen Dornse im Altstadtrathaus, Altstadtmarkt 7. Der Eintritt zu den Vorträgen ist frei.
Der Vortrag trägt den Titel „Die Reformation – Martin Luther & Weggefährten gegen den Ablasshandel“ und gehört zur Reihe „Exponat des Monats“. Anlass ist die sogenannte „Tetzelkiste“, das Exponat des Monats Oktober. Der Überlieferung nach soll der Ablassprediger Johann Tetzel die hölzerne Geldkiste in der Peterskapelle in Süpplingenburg am Elm zurückgelassen haben. Sie diente zur Aufbewahrung der Einnahmen aus dem Verkauf von Ablassbriefen und gelangte später in die Sammlung des Städtischen Museums Braunschweig.
Der Ablasshandel war einer der entscheidenden Auslöser der Reformation. Martin Luther wandte sich mit seinen 95 Thesen gegen ihn und weitere Praktiken der Kirche. Der Vortrag richtet den Blick zugleich auf Unterstützer und politische Akteure sowie auf die sozialen und religiösen Umstände, die den Umbruch mitprägten.
Der Oktober-Vortrag dient außerdem als Einstieg in den Exponatvortrag im November. Dann beschäftigt sich Eva Grimpen mit dem Übergang zur Reformation in Braunschweig und Johannes Bugenhagen.
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