Vortrag in Osnabrück blickt auf 75 Jahre Emslandplan

Ein Vortrag im Museumsquartier Osnabrück beleuchtet den Emslandplan, seinen Wandel der Region und seine Folgen für Natur und Gesellschaft.

Von Presse-Service.de1 Min. Lesezeit
Ein schlichtes Rednerpult steht vor Stuhlreihen in einem neutralen Vortragsraum.

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Wie der Emslandplan die Region veränderte und welche Folgen das Förderprogramm bis heute hat, ist Thema eines Vortrags im Museumsquartier Osnabrück. Christof Spannhoff aus Lingen spricht am Donnerstag, 19. November, um 18.30 Uhr über „1950 bis 2025 – 75 Jahre Emslandplan. Wie eine Region neu erfunden wurde“.

Der Eintritt zum Vortrag ist frei. Veranstaltungsort ist das Museumsquartier Osnabrück, Lotter Straße 2, 49078 Osnabrück.

Wandel und Folgen des Förderprogramms

Der Deutsche Bundestag beschloss den Emslandplan am 5. Mai 1950 einstimmig. Die Region war damals von Moor- und Heidelandschaften, fehlenden Verkehrswegen, wenig Industrie und großer Armut geprägt. Mehr als vier Jahrzehnte lang wurden Moore kultiviert, Straßen und Siedlungen gebaut, landwirtschaftliche Betriebe gefördert und Voraussetzungen für neue Unternehmen geschaffen.

Der Vortrag zeichnet Entstehung und Umsetzung des Förderprogramms nach. Dabei geht es auch um die Eingriffe in gewachsene Naturräume und die Spuren, die das Projekt hinterlassen hat.

Die Veranstaltung gehört zur Reihe „Geschichte konkret“, die der Verein für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück (Historischer Verein) und das Museumsquartier Osnabrück gemeinsam ausrichten.

Weitere Informationen bietet das Museumsquartier Osnabrück.

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