Heinrich Hermesdorf gibt Kehrbezirk Gildehaus Ende 2026 ab
Patrick Heidfeld übernimmt die Nachfolge zum 1. Januar 2027
Wechsel im Kehrbezirk Gildehaus
Im Kehrbezirk Gildehaus im Landkreis Grafschaft Bentheim steht ein personeller Wechsel an: Heinrich Hermesdorf gibt den Bezirk Ende 2026 auf eigenen Wunsch ab und tritt in den Ruhestand. Seine Nachfolge übernimmt zum 1. Januar 2027 Patrick Heidfeld.
Hermesdorf war rund 30 Jahre als bevollmächtigter Bezirksschornsteinfeger tätig und nahm in dieser Zeit Aufgaben in der Sicherheitsüberprüfung, Brandverhütung, im Umweltschutz und in der Energieberatung wahr. Der 63-Jährige schloss seine Ausbildung zum Schornsteinfegergesellen 1982 ab, legte 1986 die Meisterprüfung ab und ist seit 1997 für den Kehrbezirk Bad Bentheim/Gildehaus zuständig.
Landrat Uwe Fietzek verabschiedete Hermesdorf im Rahmen einer Feierstunde im Kreishaus bereits offiziell in den Ruhestand. Er dankte ihm für seine jahrzehntelange, engagierte und verlässliche Tätigkeit und würdigte seinen Einsatz für das Schornsteinfegerhandwerk.
Patrick Heidfeld übernimmt zum Jahresbeginn 2027
Der neue bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger Patrick Heidfeld ist 36 Jahre alt. Er beendete seine Ausbildung zum Schornsteinfegergesellen im Jahr 2020 und erwarb 2022 den Meistertitel. Seitdem war er im Stadtgebiet von Nordhorn im Einsatz. Zum 1. Januar 2027 übernimmt er den Kehrbezirk Gildehaus und ist dann für einen Zeitraum von sieben Jahren für die Straßenzüge in Gildehaus verantwortlich. Landrat Fietzek gratulierte ihm zur Übernahme seines ersten eigenen Kehrbezirks und überreichte ihm die offizielle Bestellungsurkunde.
Bedeutung der Aufgabe im Landkreis
Im Landkreis Grafschaft Bentheim gibt es insgesamt 15 Kehrbezirke. Für jeden Bezirk ist ein bevollmächtigter Bezirksschornsteinfeger bestellt. Zu den hoheitlichen Aufgaben nach dem Schornsteinfeger-Handwerksgesetz zählen insbesondere die Feuerstättenschau, die Ausstellung oder Änderung des Feuerstättenbescheids, das Führen des Kehrbuchs sowie die Bauabnahme von Feuerungsanlagen.
Über seine Arbeit im Kehrbezirk hinaus engagierte sich Hermesdorf nach Angaben der Mitteilung viele Jahre auch in der Innung und im Landesinnungsverband. Er war als Beisitzer im technischen Ausschuss der Innung, als technischer Innungswart und im Landesinnungsverband aktiv.
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