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Umwelt

NLWKN fördert weiteren Flächenerwerb im Georgsdorfer Moor

206.390 Euro fließen in Maßnahmen der Naturschutzstiftung Grafschaft Bentheim im Naturschutzgebiet – mit dem Ziel, Naturschutz und Landwirtschaft über freiwillige Kauf- oder Tauschangebote zu verbinden.

Von Redaktion LK Grafschaft Bentheim04.09.26, 13:59

Die Naturschutzstiftung Grafschaft Bentheim hat eine weitere Förderung für den Schutz des Georgsdorfer Moores erhalten. Der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) bewilligte kürzlich einen Förderbescheid über 206.390 Euro für den Erwerb weiterer Flächen im Naturschutzgebiet. Die Förderung erfolgt erneut im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK).

Das Georgsdorfer Moor ist seit April 2025 offiziell als Naturschutzgebiet ausgewiesen und Teil des EU-Vogelschutzgebietes Dalum-Wietmarscher und Georgsdorfer Moor. Um Naturschutz und Landwirtschaft in Einklang zu bringen, hatte der Grafschafter Kreistag bereits im Dezember 2024 die Ausweisung des Schutzgebiets beschlossen. Gleichzeitig erhielten die Naturschutzstiftung und die Untere Naturschutzbehörde den Auftrag, Modelle und Finanzierungsmöglichkeiten zu entwickeln, damit Flächeneigentümern im Schutzgebiet ein freiwilliges Kauf- oder Tauschangebot unterbreitet werden kann.

Flächen am Bathorner Diek im Fokus

Besonders im Mittelpunkt stand dabei ein rund 24 Hektar großer Bereich am Bathorner Diek. Die Finanzierung dieser Maßnahmen erfolgte ebenfalls über die GAK, für die in Niedersachsen der NLWKN zuständig ist. Weil die Fördermittel nach dem Windhundprinzip vergeben werden, war eine schnelle Antragstellung erforderlich. Mit Unterstützung der Unteren Naturschutzbehörde konnte der Antrag für die Tauschfläche im vergangenen Jahr fristgerecht eingereicht werden. Die Naturschutzstiftung erhielt dafür eine Förderung von 2,15 Millionen Euro.

Das Amt für regionale Landesentwicklung Meppen begleitet die Tauschverhandlungen federführend. Der aktuelle Förderbescheid unterstreicht nach Angaben der Stiftung die bisherige Arbeit: Diesmal wurden die Unterlagen für den Antrag von Lars Diekmann von der Naturschutzstiftung erstellt.

„Die Förderung zeigt, wie wichtig die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Naturschutzstiftung, UNB und den Flächeneigentümern ist, um nachhaltige Lösungen für den Naturschutz zu schaffen“, sagt Paul Uphaus, Geschäftsführer der Naturschutzstiftung.

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