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Wesermarsch ergänzt Bevölkerungsschutz-Fuhrpark um geländegängiges UTV
Der Landkreis Wesermarsch hat seinen Fuhrpark für den Bevölkerungsschutz erweitert.
Der Landkreis nutzt dafür ein geländegängiges Spezialfahrzeug.
Das Fahrzeug heißt UTV.
UTV bedeutet Utility Terrain Vehicle.
Das UTV soll besonders in unwegsamen Bereichen helfen.
Der Landkreis plant den Einsatz bei matschigen Wegen.
Der Landkreis plant den Einsatz auch bei schwer zugänglichem Gelände.
Übliche Rettungsfahrzeuge kommen dort laut Landkreis oft nicht weiter.
Das UTV kann auch für Lautsprecherdurchsagen genutzt werden.
Das gilt, wenn Einsatzwagen keine Durchfahrt mehr haben.
Der Landkreis sagt, das UTV kann per Infrarot-Blinklicht geortet werden.
Das Geortete erfolgt aus der Luft.
Der Landkreis nennt eine weitere Ausstattung für Rettungseinsätze.
Das UTV hat eine Halteplattform für eine Schleifkorbtrage.
Eine Schleifkorbtrage ist eine spezielle Trage für den Transport.
Sie dient dem Transport von Personen.
Das UTV hat außerdem einen pneumatischen Lichtmast.
Der Lichtmast ist vier Meter hoch.
Das UTV hat zudem eine kleine Pritsche.
Der Landkreis nennt die Pritsche für den Transport.
Das gilt für den Transport von Personen oder Material.
Laut Landkreis ist das Fahrzeug technisch auch für Lautsprecherdurchsagen ausgerüstet.
Der Landkreis nennt eine Hörweite von rund 400 Metern.
Die Firma REAKTIS stellte das UTV her.
REAKTIS hat seinen Sitz in Westerstede.
Der Landkreis finanzierte die Beschaffung aus Mitteln des LifeGRID-Projekts.
Die Kosten liegen laut Landkreis bei rund 70.000 Euro.
Für den Betrieb ist beim Landkreis das Referat für Brand- und Bevölkerungsschutz zuständig.
Das UTV geht auf Erkenntnisse aus dem LifeGRID-Projekt zurück.
LifeGRID-Projekt und Ziel
Das LifeGRID-Projekt befasst sich mit dem Schutz bei Überflutungen.
Das Projekt befasst sich auch mit einem langen Stromausfall.
Das Projekt startet im Oktober 2023.
Das Projekt endet am 30. September 2027.
Das Projekt entwickelt Maßnahmen für hilfebedürftige Menschen.
Das gilt für den Fall eines längeren Blackouts.
Blackout bedeutet einen großflächigen und länger anhaltenden Stromausfall.
Das Projekt erstellt außerdem Notfallpläne.
Laut Landkreis arbeiten mehrere Organisationen aus der Wesermarsch mit.
Das Projekt wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt gefördert.
Im Zusammenhang mit dem Projekt wurde auch die Flut im Ahrtal beleuchtet.
Maren Groeneveld sagte, Rettungskräfte brauchen geländegängige Fahrzeuge.
Sie sagte das mit Blick auf schlimme Ereignisse.
In der Wesermarsch nennt sie als Beispiel das unwegsame Deichvorland.
Anfragen und Nutzung
Christoph Güttler vom Referat für Brand- und Bevölkerungsschutz nannte erste Anfragen.
Die Anfragen kommen von Feuerwehren, die das UTV einsetzen wollen.
Güttler sagte, diese Anfragen liegen bereits vor.
Hilfs- und Rettungsorganisationen können das Fahrzeug leihweise nutzen.
Der Landkreis nennt dafür eine E-Mail-Adresse.
Die E-Mail-Adresse lautet [email protected].
Die Organisationen sollen ihre Anfrage per E-Mail senden.
Weitere Informationen
Weitere Informationen zum Projekt stehen auf www.lifegrid.de.