Wesermarsch-Projekt will Jugendliche für technische Berufe gewinnen

Das Projekt „Hände an die Zukunft“ will Jugendliche in der Wesermarsch für technische Berufe begeistern. Ein Konzept steht noch aus.

Von Redaktion LK Wesermarsch1 Min. Lesezeit
Sieben Vertreterinnen und Vertreter aus Handwerk, Bildung und Wirtschaft stehen bei einem Netzwerktreffen zusammen.

Foto: Landkreis Wesermarsch/Wittschieben

Foto: Landkreis Wesermarsch/Wittschieben

Jugendliche für technische Berufe begeistern und Betriebe enger in die Berufsorientierung einbinden: Das ist das Ziel des neuen Projekts „Hände an die Zukunft“ in der Wesermarsch. Bei einem ersten Netzwerktreffen tauschten sich Vertreterinnen und Vertreter aus Handwerk, Bildung und Wirtschaft über mögliche Ansätze aus.

Eingeladen hatte der Fachdienst Umwelt/Klimaschutz des Landkreises Wesermarsch. Beteiligt waren die BBS Wesermarsch, die Kreishandwerkerschaft, die Wirtschaftsförderung, die Kreisvolkshochschule, die IHK Oldenburg und das Handwerksmuseum.

Klimaschutzmanagerin Beate von Borstel verwies auf den Bedarf an Fachkräften vor Ort, etwa für die Installation von Wärmepumpen und Solaranlagen sowie die energetische Sanierung von Altbauten. Jugendliche sollten die Arbeit praktisch kennenlernen können. Dafür seien Aktionstage und Praktika in Betrieben denkbar.

Auch Informationen zu dualen Ausbildungsgängen und digitale Möglichkeiten, um erste Sprachbarrieren zu überwinden, wurden als Ansätze genannt. Arman Džaferagić, Leiter des Handwerksmuseums, stellte vor, wie das Museum sich einbringen könnte. In der Wesermarsch gebe es bereits verschiedene Angebote zur Nachwuchsgewinnung an Schulen und bei Kammern, auf denen aufgebaut werden könne.

Ein konkretes Konzept zur Umsetzung des Projekts steht noch aus. Die Teilnehmenden sprachen sich dafür aus, sich erneut zu treffen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.

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