Plattdeutsche Woche in Visbek brachte die Regionalsprache in Schule, Kindergarten und Kirche

Die Visbeker Warkstäe för Plattdütsch machte Plattdeutsch bei Aktionen in Visbek und Rechterfeld hörbar – vom Schultag bis zum Kasperletheater und zur Erntedankmesse.

Von Redaktion Visbek1 Min. Lesezeit
Das Mitmachprogramm steht unter dem Motto „Wie singt un danzt up Platt“.

Foto: Gerbertschule Visbek

Foto: Gerbertschule Visbek

Plattdeutsch war vom 25. September bis zum 3. Oktober bei Aktionen in Visbek und Rechterfeld zu hören. Die Visbeker Warkstäe för Plattdütsch hatte zur „Plattdeutschen Woche“ eingeladen. Anlass war der Europäische Tag der Sprachen am 26. September.

Den Auftakt an den Schulen machte am 25. September der traditionelle Plattdeutschtag an der Gerbertschule Visbek. Die Kinder hörten Geschichten, sangen Lieder und bastelten nach plattdeutschen Anleitungen. Bei einer Führung rund um die St.-Vitus-Kirche erfuhren sie außerdem auf Plattdeutsch mehr über die Entstehung Visbeks und Abt Gerbert Castus. Am 29. September folgte ein Aktionstag an der Grundschule Rechterfeld. Dort beschäftigten sich die Kinder unter anderem mit der Geschichte ihres Heimatortes und der Schule.

Am 1. Oktober lud die Warkstäe Kindergartenkinder der Gemeinde zu einem plattdeutschen Kasperletheater im Kindergarten St. Elisabeth ein. Anschließend bastelten die 25 teilnehmenden Kinder mit Kastanien. Den Abschluss bildete am 3. Oktober eine Erntedankmesse auf Plattdeutsch in der St.-Vitus-Kirche. Die Vorabendmesse begann um 17.30 Uhr.

Die Aktionswoche sollte Plattdeutsch auch dort hörbar machen, wo Menschen im Alltag zusammenkommen. Deshalb rief die Warkstäe Visbeker Vereine und Unternehmen dazu auf, während der Woche bewusst mehr Platt zu sprechen – etwa in der Frühstückspause, bei der Chorprobe oder bei einer Gruppenstunde mit Kindern.

Die Angebote richteten sich ausdrücklich nicht nur an Menschen, die Plattdeutsch sprechen. Auch wer die Sprache lediglich versteht oder sich für sie interessiert, war bei den Veranstaltungen willkommen.

Weitere Hintergründe zum Kasperletheater im Kindergarten St. Elisabeth finden sich in unserem früheren Bericht vom 17. Septemberexterner Link, öffnet ein neues Fenster.

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