Mark Bronsert zieht positive Bilanz seiner Haussanierung

Buchholz: Sanierter Musterhaus-Eigentümer Mark Bronsert berichtet nach Start der Modernisierung schnelle Effekte durch Außendämmung, PV und neue Fenster.

Von Redaktion Buchholz in der Nordheide2 Min. Lesezeit
Porträtfoto von Mark Bronsert.

Foto: Stadt Buchholz

Foto: Stadt Buchholz

Im Buchholzer Quartier „Zwischen den Gleisen“ zeigt ein saniertes Reihenhaus, wie schnell energetische Modernisierung im Alltag spürbar werden kann. Hauseigentümer Mark Bronsert, dessen Endreihenhaus aus den 1970er Jahren als eines von drei Musterhäusern ausgewählt wurde, zieht laut einer Mitteilung vom 24. September 2026 einige Monate nach Beginn des Projekts eine positive Bilanz.

Beratung am Anfang, mehrere Maßnahmen am Haus

Bronsert hatte sich beworben, als im Rahmen des integrierten Quartierskonzepts drei Eigentümer gesucht wurden, deren Immobilien beispielhaft saniert werden sollten. Zunächst erfasste Energieberater Stephan Silber die Daten des Hauses und entwickelte darauf aufbauend mögliche Sanierungsmaßnahmen. Die Kosten für diese Energieberatung wurden übernommen.

Im Zuge der Planung änderte Bronsert einen ursprünglichen Ansatz. Statt das Haus von innen zu dämmen, entschied er sich für eine Außendämmung. Darüber hinaus wurden Teile des Kellers gedämmt, neue Fenster eingebaut und auf dem Dach eine Photovoltaik-Anlage installiert.

Wirkung nach kurzer Zeit spürbar

Das rund 150 Quadratmeter große Haus wird von Bronsert, seiner Ehefrau und den zwei Kindern bewohnt. Nach seinen Angaben machte sich die Sanierung dort schnell bemerkbar: Schon nach einer Woche habe sich die Raumtemperatur um zwei Grad erhöht, zugleich seien die Außenwände deutlich weniger kalt gewesen als zuvor.

Nach Angaben des Eigentümers konnte dadurch auch die Vorlauftemperatur der Heizung um sieben Grad gesenkt werden. Für die Familie bedeute das einen deutlichen Komfortgewinn.

Sanierung ist noch nicht abgeschlossen

Mit Stand der Mitteilung vom 24. September 2026 ist die Sanierung des Hauses noch nicht beendet. Als nächsten Schritt plant Bronsert die Installation einer Wärmepumpe und will dafür in Kürze Angebote einholen. Mittelfristig steht außerdem eine Wallbox auf seiner Liste.

Quartierskonzept soll verlängert werden

Auch das Quartierskonzept „Zwischen den Gleisen“ soll nach Angaben der Stadt in die Verlängerung gehen. Geplant ist, Fördermittel für ein Sanierungsmanagement zu beantragen. Damit sollen weitere Hausbesitzer bei der Modernisierung ihrer Immobilien professionell begleitet werden können.

In der Mitteilung wird das Projekt auch mit Blick auf den Klimaschutz eingeordnet: Der Gebäudesektor gehört demnach neben dem Kfz-Verkehr zu den größten Emittenten klimaschädlicher Treibhausgase.

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