Einfache Sprache
„Rücksicht statt Full Speed“: Diskussion über E-Scooter in Buchholz

Zum Abschluss der Europäischen Mobilitätswoche trafen sich Menschen in Buchholz.
Sie kamen zu einer Diskussionsrunde zusammen.
Die Runde behandelte den sicheren und rücksichtsvollen Umgang.
Die Veranstaltung trug den Titel „Rücksicht statt Full Speed“.
Es ging darum, Konflikte zu verringern.
Konflikte gab es zwischen E-Scooter-Fahrenden.
Konflikte gab es auch zwischen anderen Verkehrsteilnehmern.
Das Klimaforum Buchholz lud zu dem Austausch ein.
Fachlicher Einstieg und Teilnehmende
Dirk Poppinga hielt den fachlichen Einstieg.
Dirk Poppinga ist Verkehrssicherheitsberater der Polizeiinspektion Harburg.
An der Diskussion nahmen Evelin Jagel teil.
An der Diskussion nahmen Joris Vietheer teil.
Beide kommen vom Jugendrat Buchholz.
An der Diskussion nahmen Waltraut Seegers teil.
An der Diskussion nahmen Peter Aldag teil.
Beide kommen vom Seniorenbeirat.
Dirk Poppinga nahm ebenfalls an der Diskussion teil.
Christopher Neumann nahm ebenfalls an der Diskussion teil.
Christopher Neumann arbeitet bei der Polizei.
Grit Weiland moderierte die Runde.
Michael Wiese moderierte die Runde.
Sie arbeiten im Klimateam Mobilität des Klimaforums.
Die Stadt teilte mit, dass etwa 30 Gäste anwesend waren.
Sie waren in der Rathauskantine.
Welche Regeln für E-Scooter gelten
Die Veranstaltung erläuterte grundlegende Vorschriften zur Nutzung.
Die Vorschriften waren für E-Scooter.
Grundlage war ein Video von Martin Schwanitz.
Martin Schwanitz kommt von der Polizei Lüneburg.
Dirk Poppinga gab außerdem Hinweise.
Nutzerinnen und Nutzer müssen mindestens 14 Jahre alt sein.
Das Fahren zu zweit ist nicht erlaubt.
In Fußgängerzonen dürfen E-Scooter nicht gefahren werden.
Für Menschen unter 21 Jahren gilt die Null-Promille-Regel.
Für Führerschein-Neulinge in der Probezeit gilt ebenfalls die Null-Promille-Regel.
Ab 0,3 Promille kann das Fahren als Straftat gewertet werden.
Das gilt bei entsprechenden Ausfallerscheinungen.
Polizei nennt Manipulationen ein Risiko
Dirk Poppinga nannte technische Manipulationen als besonders problematisch.
Er sprach dabei von wachsenden Risiken.
Er forderte höhere Bußgelder bei Verstößen.
Er warb für das Tragen eines Helms beim Fahren.
Er sagte, bislang bestehe keine Helmpflicht.
Unterschiede bei Verboten und Prävention
Der Seniorenbeirat schilderte zahlreiche Beschwerden über Beinaheunfälle.
Diese Vorfälle betrafen Situationen mit E-Scooter-Fahrenden.
Die Beteiligten vermuten, dass junge Fahrer Risiken unterschätzen.
Sie meinen, andere Verkehrsteilnehmer erschrecken sich durch leise Fahrzeuge.
Peter Aldag ist Vorsitzender des Seniorenbeirats.
Er sagte, der Seniorenbeirat habe Verbotszeichen beantragt.
Die Zeichen sollen das Befahren der Fußgängerzone regeln.
Dirk Poppinga verwies in der Diskussion auf die Straßenverkehrsordnung.
Er sagte, in der Straßenverkehrsordnung gebe es bislang kein Schild.
Er machte außerdem deutlich: Verbote wirken nur bei Kontrolle.
Er forderte deshalb einen Ausbau der Prävention.
Der Jugendrat unterstützte diesen Ansatz.
Evelin Jagel sprach sich für verpflichtende Kurse aus.
Sie nannte zeitgemäße Prävention als Teil der Kurse.
Sie sagte, Aufklärung solle stärker von Jugendlichen kommen.
Der Jugendrat lehnt Fahrverbote ab.
Er verwies auf die Bedeutung von E-Scootern für Mobilität junger Menschen.
Weitere Aktionen der Mobilitätswoche
Die Stadt nannte die Diskussion zu E-Scootern den Höhepunkt.
Der Höhepunkt war der diesjährigen Mobilitätswoche in Buchholz.
Daneben gab es weitere Aktionen.
- Es gab den PARK(ing) Day des Vereins Buchholz fährt Rad.
- Es gab die Bus-Rallye der Stadtwerke.
- Es gab eine Tempo-30-Aktion vor drei Grundschulen.
- Die Tempo-30-Aktion lief in Kooperation mit der Verkehrswacht.
- Es fanden sechs Straßenfeste statt.
- Es gab eine Radtour auf der Bequem-und-sicher-Route.
- An der Radtour nahm Stadtbaurat Manuel Reichel teil.
- An der Radtour nahmen der Radverkehrsbeauftragte Maximilian David Müller teil.
Veranstaltung „Mobilität für die Zukunft“
Bei der Veranstaltung „Mobilität für die Zukunft“ wurden Projekte vorgestellt.
Die Projekte sollen Alternativen zum Autoverkehr stärken.
Karin Sager sprach für den Verein autofrei leben.
Beate Trützschler sprach für das Projekt Schulexpress der Mühlenschule Holm-Seppensen.
Andreas Neises stellte mit Arndt von Diepenbroick ein Projekt vor.
Das Projekt trug den Namen „Radservice für alle – bike to school wie cool“.
Es kommt von der Johann-Peter-Eckermann-Realschule Winsen.