Preisgericht legt Ergebnisse des Planungswettbewerbs zur Landesgartenschau 2030 fest
Erster Preis für Planorama Landschaftsarchitektur, dazu weitere Preisträger und Anerkennungen unter 23 teilnehmenden Planungsbüros
Preisgericht entscheidet über Wettbewerb zur Landesgartenschau 2030
Das Preisgericht hat die Ergebnisse des Planungswettbewerbs zur Landesgartenschau 2030 in Duderstadt festgelegt. Nach zweitägigen Beratungen am 15. und 16. September ging der erste Preis an das Büro Planorama Landschaftsarchitektur aus Berlin. Den zweiten Preis erhielt hutterreimann Landschaftsarchitektur, den dritten Preis Franz Reschke Landschaftsarchitektur, beide ebenfalls aus Berlin.
Mit Anerkennungen wurden zudem die Arbeiten von OTTL.LA Landschaftsarchitekten aus München, A24 Landschaftsarchitekten aus Berlin und geskes.hack Landschaftsarchitekten aus Berlin gewürdigt. Insgesamt waren 23 Planungsbüros an dem Wettbewerb beteiligt.
Die Entwürfe befassen sich mit der künftigen Gestaltung des Stadtparks, der historischen Wallanlage und angrenzender Bereiche. Vor der Sitzung hatte das betreuende Büro weihrauch + fischer alle Arbeiten geprüft. Dem Preisgericht lagen die Beiträge anonymisiert vor.
Bürgermeister Thorsten Feike sagte, die 23 Arbeiten zeigten das Potenzial von Duderstadt und der Landesgartenschau 2030. Der Siegerentwurf verbinde die historische Stadt mit neuen Ideen für Aufenthaltsqualitäten, Spiel- und Freizeitangebote sowie Klimaanpassungsmaßnahmen und biete eine Grundlage für die weitere Planung.
Das Preisgericht setzte sich aus externen Fachpreisrichterinnen und Fachpreisrichtern sowie Mitgliedern aus Politik und Verwaltung zusammen. Sachverständige Beraterinnen und Berater begleiteten die Beratungen. Bewertet wurden zunächst die im Rahmen der Auslobung formulierten Aufgabenstellungen. In den anschließenden Wertungsrundgängen standen unter anderem die Qualität der Gestaltungsideen, der Umgang mit prägenden Freiraum- und Gehölzstrukturen sowie die Vernetzung der Teilräume im Mittelpunkt.
Die Entscheidung des Preisgerichts ist die Grundlage für das weitere Verfahren. Der Siegerentwurf liefert erste Teile der Vorentwurfsplanung, ist aber noch keine abschließende Planung für die Landesgartenschau 2030. Das Konzept soll in den kommenden Monaten weiterentwickelt und auf technische, finanzielle und rechtliche Umsetzbarkeit geprüft werden. Die weitere Planung erfolgt in enger Abstimmung mit der Stadt und auf Grundlage der erforderlichen Ratsbeschlüsse. Die endgültige Planung soll im Jahr 2027 feststehen.
Feike kündigte an, dass die Bürgerinnen und Bürger den ausgezeichneten Entwurf und die weiteren Arbeiten kennenlernen sollen. Deshalb wird die Stadt die Ergebnisse öffentlich vorstellen und mit Interessierten ins Gespräch kommen.
Die öffentliche Vorstellung des Siegerentwurfs findet am 5. Oktober um 17.00 Uhr im Bürgersaal des Historischen Rathauses statt. Vorgestellt wird der Entwurf durch das Büro Planorama.
Die Wettbewerbsbeiträge der weiteren Preisträger werden während des Apfel- und Birnenmarkts am 10. und 11. Oktober in den Räumlichkeiten der Stadtwerkstatt, Marktstraße 36, ausgestellt.
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