Drei neue Zebrastreifen stärken Gifhorner Schulwege

Drei neue Fußgängerüberwege sollen das Queren von Straßen auf Gifhorner Schulwegen sicherer machen. Die Zebrastreifen sind in der Maschstraße an der Gebrüder-Grimm-Schule, im Westerfeldweg an der Wilhelm-Busch-Schule und an der Celler Straße zwischen Stadthalle und Schützenplatz eingerichtet. Ein weiterer Überweg an der Michael-Ende-Schule im Pommernring soll bis Ende November fertiggestellt werden.
Die Überwege verfügen nach Angaben der Stadt über barrierefreie Übergänge, taktile Leitsysteme und eine hellere Beleuchtung. An der Celler Straße wurden Hecken an der Verkehrsinsel entfernt, um die Sicht zu verbessern. Eine niedrigere Begrünung ist dort geplant.
Regeln am Zebrastreifen
Die Stadt weist auf die geltenden Regeln hin: Fußgänger haben Vorrang, Fahrzeuge müssen anhalten. Radfahrer dürfen einen Zebrastreifen nur zu Fuß überqueren. „Der Grundsatz lautet ‚Räder stehen, du kannst gehen.‘ Wichtig ist generell die gegenseitige Achtsamkeit, denn nur die richtige Nutzung der Überwege schützt alle und verhindert Unfälle. Wir informieren deshalb auch künftig immer wieder über das richtige Verhalten“, erklärt Babette Kutrib, Leiterin des Fachbereichs Ordnung der Stadt Gifhorn.
Die Stadt hat die Maßnahme nach eigenen Angaben mit der Polizei Gifhorn abgestimmt. Für die ersten drei Zebrastreifen und den noch laufenden Bau im Pommernring fallen insgesamt 52.000 Euro an. Damit bleibt die Umsetzung im geplanten Kostenrahmen.
Der ursprünglich vorgesehene fünfte Standort am Bauernkamp wurde nicht umgesetzt. Der Rat bevorzugte dort einen Verkehrsversuch für eine Schulstraße. Weitere Fußgängerüberwege sind für 2027 und 2028 an weiterführenden Schulen und an Kreisverkehren im Stadtgebiet in Planung.
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